USA und Iran eskalieren Konflikt um Straße von Hormus – Öltanker attackiert

via dts Nachrichtenagentur

Im Streit um die strategisch wichtige Straße von Hormus verschärft sich die Lage dramatisch: Das US-Militär hat in der Nacht zu Samstag erneut iranische Ziele angegriffen. Das Pentagon begründet die Angriffe damit, dass die militärischen Fähigkeiten des Irans weiter geschwächt werden sollen.

Die iranischen Revolutionsgarden berichten eine völlig andere Version der Ereignisse. Sie behaupten, dass zwei Öltanker auf Minen aufgefahren und explodiert seien, als diese versuchten, ein Minenfeld im Süden der Straße von Hormus zu durchqueren. Die Schiffe seien in Brand geraten. Washington weist diese Darstellung kategorisch zurück und erklärt, dass die Behauptungen der Revolutionsgarden falsch seien. Zur genauen Herkunft der Öltanker oder zu möglichen Opfern machten die Revolutionsgarden keine Angaben.

Nach eigenen Aussagen führten die Revolutionsgarden zudem einen kombinierten Raketen- und Drohneneinsatz durch, bei dem sie vier Schiffe gestoppt haben sollen, die die Straße von Hormus durchqueren wollten. Diese Angaben ließen sich bisher nicht unabhängig überprüfen.

Als Gegenmaßnahme haben die USA ihre Blockade iranischer Häfen wieder in Kraft gesetzt. Die Schließung der für den weltweiten Handel essentiellen Schifffahrtsstraße führte bereits zu massiv gestiegenen Energiepreisen. US-Präsident Donald Trump drohte mit einer Ausweitung der Angriffe auf den Iran, sollten die Verhandlungen über ein Kriegsende und die Nutzung der Straße von Hormus scheitern.

Der hochrangige Offizier der Revolutionsgarden Mohsen Rezaei reagierte mit einer Gegenwarte: Er warnte vor einer „umfassenden Offensive“, falls die USA ihre Angriffe fortsetzten.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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