Vandalismus in Minden: Zwei Verdächtige verursachen sechsstelligen Sachschaden

(Symbolbild)

In Minden-Dützen haben zwei Täter zwischen Montag, 10. August 2026, 12:00 Uhr, und Dienstag, 11. August 2026, 10:30 Uhr, einen sechsstelligen Sachschaden angerichtet. An elf Tatorten beschädigten sie Fenster durch Einschläge und sprühten Graffitis auf öffentliche Gebäude, Schulen und Privathäuser.

Die Täter konzentrierten ihre Aktionen auf Minden-Dützen in einem Umkreis von etwa zwei Kilometern. Ein Supermarkt an der Lübbecker Straße wurde rundherum mit Graffitis beschmiert. An einer Garage und den Grundstücksmauern von zwei Privathäusern am Bollweg sprühten die Unbekannten ebenfalls Tags auf. Ein weiteres Haus an der Dützer Dorfstraße und ein Zaun an der Von-Galen-Straße wurden beschädigt.

Auch Schilder und Baustellenbarken im Pallastgrund sowie eine mobile Baustellentoilette am Häverstädter Weg fielen den Vandalen zum Opfer. An der Zechenstraße beschädigten sie gegen 23:40 Uhr eine Bushaltestelle durch Einschlag. Der Schülerweg mit Sekundarschule und Grundschule war besonders stark betroffen: Dort sprühten die Täter großflächige Graffitis auf und beschädigten über 70 Fenster. Auch die Scheibe eines Baggers auf dem Schulgelände wurde zerstört.

Der Staatsschutz der Polizei Bielefeld hat die Ermittlungen übernommen, da die Täter sowohl links- als auch rechtsgerichtete politische Symbolik verwendet haben. Nach aktuellem Ermittlungsstand wird jugendlicher Vandalismus als wahrscheinlichere Erklärung angesehen als eine echte politische Motivation, da keine eindeutige politische Ausrichtung erkennbar ist.

Tatverdächtig sind zwei dunkel gekleidete Personen, bei denen es sich um Jugendliche oder junge Männer handeln könnte. Eine Person trug eine Sturmhaube, die andere einen Kapuzenpullover.

Der Staatsschutz der Polizei Bielefeld bittet Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder den tatverdächtigen Personen haben, sich unter 0521/545-0 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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