Vandalismuswelle in Eschwege: Polizei sucht zwei Jugendliche

(Symbolbild)

In Eschwege-Niederhone haben Vandalen zwischen Mittwoch und Samstag mehrere Fahrzeuge, eine Bushaltestelle und ein Wohnhaus beschädigt. Die Polizei ermittelt in fünf Fällen und vermutet einen Zusammenhang zwischen den Taten.

Den Anfang machten drei geparkte Autos in der Weidenhäuser Straße und der Taschengasse. Deren Besitzer entdeckten am Samstag Einschusslöcher in ihren Fahrzeugen. Bei der Untersuchung fanden sich kleine Stahlkugeln und Steingeschosse an verschiedenen Stellen der Wagen. Die Taten ereigneten sich zwischen Mittwochabend, 19:00 Uhr, und Samstagfrüh, 10:00 Uhr.

Zwischen Freitagabend, 21:00 Uhr, und Samstagmittag, 13:20 Uhr, beschädigten die Täter ein Fenster eines Wohnhauses in der Straße „Im Baumgarten“. Auch hier deutet ein Einschussloch darauf hin, dass ein ähnliches Geschoss die Scheibe traf.

An einer Bushaltestelle und zwei Glasschaukästen in der Jestädter Straße entstanden vergleichbare Schäden. Ein Anwohner berichtete, dass er in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 01:45 Uhr verdächtige Geräusche gehört hatte. Als er aus dem Fenster schaute, sah er zwei Jugendliche die Straße entlanglaufen. Er maß dem Vorfall zunächst keine Bedeutung bei. Erst als er die Beschädigungen am nächsten Morgen an der Haltestelle und an den Schaukästen entdeckte, rief er sofort die Polizei. Die Jugendlichen trugen nach seiner Beschreibung schwarze Kapuzenpullover mit weißen Streifen.

Die Polizei geht davon aus, dass die Täter mit Druckluftwaffen oder Zwillen schossen. Wegen der räumlichen Nähe und der ähnlichen Tatweise ermittelt sie wegen Sachbeschädigung und vermutet einen Tatzusammenhang. Der Gesamtschaden wird auf einen fünfstelligen Betrag geschätzt.

Zeugen, denen etwas Verdächtiges aufgefallen ist oder die Hinweise auf die Täter geben können, werden gebeten, die Polizei in Eschwege unter Telefon 05651/925280 zu erreichen.


Die Entwicklung im Werra-Meißner-Kreis

2024 zählte die Polizei im Werra-Meißner-Kreis 517 Sachbeschädigungen, 2025 waren es 555 — 7,4 Prozent mehr. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 2,2 Prozent gesunken.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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