Verdächtiges Ansprechen von Kindern entpuppt sich als Missverständnis – Polizei widerruft Zeugenaufruf

(Symbolbild)

Ein vermeintlich verdächtiges Ansprechen von zwei Mädchen bei Büchenbach im Landkreis Roth hat sich als Missverständnis herausgestellt. Der Mann, nach dem die Polizei öffentlich gesucht hatte, meldete sich nach der Presseveröffentlichung bei den Ermittlern. Hinweise auf strafbares Handeln ergaben sich nicht.

Am Donnerstagnachmittag gegen 18:30 Uhr waren die beiden Mädchen auf dem Radweg entlang der Kreisstraße 5 zwischen Büchenbach und Kühedorf unterwegs und sammelten dort Blumen. Ein Mann sprach die Kinder aus einem silbernen Auto heraus an. Die Mädchen gingen richtigerweise nicht auf die Ansprache ein.

Als der Mann sein Auto in der Nähe des Radwegs abstellte, rannten die beiden Mädchen davon und wandten sich an zwei entgegenkommende Radfahrer. Diese kümmerten sich sofort um die Kinder und warteten gemeinsam mit ihnen auf den zwischenzeitlich verständigten Vater. Der Mann fuhr unterdessen mit seinem Auto davon.

Das zuständige Fachkommissariat der Schwabacher Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Aufgrund der Presseveröffentlichung meldete sich der Fahrer des Autos bei der Polizei. Dabei ergaben sich keine Hinweise, die auf strafbares Handeln schließen lassen würden. Offenbar lag dem Ansprechen der Kinder ein Missverständnis zugrunde.

Die Schwabacher Kriminalpolizei betont in diesem Zusammenhang, dass sich die Kinder trotz des vorliegenden Missverständnisses absolut richtig verhielten. Der veröffentlichte Zeugenaufruf wird hiermit widerrufen.

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