Verfolgungsjagd über 60 Kilometer: 25-Jähriger flieht vor Polizei

(Symbolbild)

Ein 25-jähriger Hamburger ist am Samstag vor einer Verkehrskontrolle in Wolfsburg geflohen und hat sich eine Verfolgungsjagd über den Landkreis Uelzen geliefert. Die Flucht endete im Graben — der Mann wurde leicht verletzt.

Gegen 18.04 Uhr meldete ein Zeuge in der Borsigstraße in Wolfsburg eine Person, die unter Drogeneinfluss stehen sollte und gerade in ihren Wagen steigen wollte. Eine Funkstreifenwagenbesatzung der Polizei Wolfsburg rückte sofort an. Die Beamten stellten schnell fest, dass der 25-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Zudem waren an seinem VW Golf entstempelte Kennzeichen angebracht.

Während die Polizisten den Wagenschlüssel sicherstellen wollten, rannte der Hamburger plötzlich los, sprang ins Auto und gab Gas. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Weitere Funkstreifenwagen folgten dem flüchtenden Golf unter Einsatz von Sonder- und Wegerechten zunächst durch Wolfsburg Richtung Vorsfelde und Rühen, dann über Wittingen in Richtung Uelzen. Ein Polizeihubschrauber sowie Streifenwagen der Polizeiinspektionen Gifhorn und Lüneburg unterstützten die Jagd.

Während der Flucht beging der 25-Jährige diverse Verkehrsverstöße. Er fuhr mit stark überhöhter Geschwindigkeit und überfuhr mehrfach Rotlicht zeigende Ampeln. Im Bereich Wieren überfuhr er sogenannte Stop Sticks, die eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Uelzen zuvor ausgelegt hatte. Der Mann setzte seine Flucht trotzdem fort.

Im Bereich Wrestedt-Esterholz verlor der Hamburger nach dem Durchfahren eines Kreisels die Kontrolle über seinen Wagen und kam in einem Graben zum Stehen. Er wurde leicht verletzt und noch vor Ort von einer Rettungswagenbesatzung versorgt.

Anschließend brachte ihn die Polizei zur Dienststelle in Wolfsburg. Im Klinikum Wolfsburg wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Der Mann wurde danach entlassen. Gegen ihn werden nun mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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