Verkehrskontrollwoche Oldenburg: 141 Verfahren eingeleitet – Raser mit 71 km/h in 30er-Zone erwischt

(Symbolbild)

Bei einer großangelegten Verkehrskontrollwoche haben Beamte der Oldenburger Polizei über 300 Fahrzeuge überprüft und dabei 141 Verfahren wegen verschiedener Verstöße eingeleitet. Die Kontrollen fanden sowohl mobil als auch stationär im gesamten Stadtgebiet statt.

Die Einsatzkräfte legten ihren Schwerpunkt auf drei kritische Bereiche: die Verkehrstüchtigkeit der Verkehrsteilnehmer, die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit und die Vermeidung von Ablenkung im Straßenverkehr. Diese drei Faktoren gelten als häufige Auslöser schwerer Verkehrsunfälle und bilden daher einen wesentlichen Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit.

Besondere Aufmerksamkeit richteten die Beamten auf Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulen. Dort erwischten sie mehr als 60 Autofahrer dabei, wie sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Den traurigen Spitzenplatz belegte ein Raser, der bei erlaubten 30 km/h mit 71 km/h gemessen wurde. Ihn erwarten nun ein Bußgeld von 400 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein einmonatiges Fahrverbot.

Knapp 30 Verstöße stellten die Polizisten wegen der verbotswidrigen Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt fest. In mehreren Fällen war außerdem der vorgeschriebene Sicherheitsgurt nicht angelegt. Zwei Autofahrer standen unter dem Einfluss berauschender Mittel und hätten ihre Fahrt gar nicht erst antreten dürfen. Hinzu kamen zahlreiche weitere Verstöße.

Die Kontrollen begleiteten die Beamten regelmäßig durch aufklärende Gespräche. Diese wurden von den Verkehrsteilnehmern überwiegend positiv aufgenommen.