Versuchte Brandstiftung an Kiosk in Frankfurt – Polizei sucht Zeugen

(Symbolbild)

In der Nacht zum 26. September 2026 hat ein Anwohner in der Adolf-Miersch-Straße in Frankfurt-Niederrad gegen 03:00 Uhr ein lautes Knallgeräusch gemeldet. Als die Polizei eintraf, fand sie vor einem Kiosk brennende Flüssigkeit vor, die die Beamten löschten.

Im Moment des Eintreffens beobachtete die Streife in einiger Entfernung einen Pkw – vermutlich einen Kombi –, der daraufhin schlagartig flüchtete. Ob dieses Fahrzeug mit der Brandstiftung zusammenhängt, ermittelt die Polizei derzeit noch.

Das Fachkommissariat für Brandursachenermittlungen und die Task-Force „Violence as a Service“ des Hessischen Landeskriminalamts (HLKA) haben die Ermittlungen übernommen. Weil es in jüngster Zeit mehrere ähnliche Vorfälle an Kiosken gab, prüfen die Ermittler, ob zwischen diesen Taten Zusammenhänge bestehen. Eine Bestätigung oder ein Ausschluss sind derzeit nicht möglich.

Am Gebäude entstanden bis auf leichte Rußablagerungen keine Schäden. Personen wurden nicht verletzt.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer Hinweise zum Brand oder zu dem beschriebenen Pkw hat, soll sich mit der Kriminalpolizei unter 069/755-51599 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 196 Brandstiftungen in Frankfurt am Main konnte die Polizei 2025 70 aufklären, das sind 35,7 Prozent. Damit steht unsere Stadt schlechter als das Land, wo 41,9 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 45,1 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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