Versuchter Raub an Bushaltestelle – Polizei sucht Zeugen

(Symbolbild)

An der Haltestelle Koehlerstraße auf der Dresdner Straße in Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld) ist Ende September ein Mann (35) überfallen worden. Ein Unbekannter hinderte ihn beim Einsteigen in den Bus der Linie 72 und zog ihm das Portemonnaie aus der hinteren rechten Hosentasche. Nach einem körperlichen Gerangel ließ der Angreifer von ihm ab. Das Portemonnaie flog dabei weg, und der 35-Jährige konnte seine verstreuten Sachen wieder einsammeln und in den Bus einsteigen.

Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen versuchten Raubes und fahndet nach dem unbekannten Tatverdächtigen. Er wird beschrieben als etwa 20 bis 40 Jahre alt, zirka 1,75 Meter groß und von kräftiger Statur. Zur Tatzeit trug er einen hellgrauen Kapuzenpullover, eine dunkle Hose und eine schwarze Umhängetasche.

Ermittlungen laufen – Zeugen gesucht

Insbesondere wird eine junge Frau gesucht, die ebenfalls in den Bus einsteigen wollte und beim Gerangel dahinterstand. Auch die übrigen Fahrgäste des Busses werden gebeten, sich zu melden, falls sie die Situation beobachtet haben.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zum unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Leipzig zu melden: Dimitroffstraße 1, 04107 Leipzig, Telefon (0341) 966 4 6666.


Raubdelikte in Leipzig: der Vergleich mit Land und Bund

In Leipzig zählte die Polizei 2025 534 Raubdelikte, das sind 87 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 49 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 48.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Sachsen