Versuchter Wohnungseinbruch in Dortmund-Hombruch – 39-Jähriger in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

In der Nacht zum 27. Oktober wollte ein 39-Jähriger in eine Wohnung in Dortmund-Hombruch einbrechen. Eine 28-jährige Bewohnerin wachte gegen 0:51 Uhr von einem knackenden Geräusch auf. Als sie den Vorhang ihres Schlafzimmers zur Seite schob, sah sie einen Mann auf der Fensterbank sitzen – in der Hand hielt er einen Gegenstand, der einem Schraubendreher ähnelte.

Der Eindringling bemerkte die Frau, sprang von der Fensterbank und flüchtete in Richtung Löttringhauser Straße. Der 26-jährige Partner der Geschädigten nahm sofort die Verfolgung auf. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen schließlich in der Grotenbachstraße auf Höhe der Hausnummer 2 stellen und vorläufig festnehmen.

Das mutmaßliche Tatwerkzeug führte der Mann nicht mehr mit sich. Allerdings fanden Beamte auf der Fensterbank Fingerabdruckspuren und Schuhsohlenabdrücke vor, die gesichert wurden.

Bei den Ermittlungen kam ans Licht, dass der 39-Jährige keinen festen Wohnsitz hat. Er war erst wenige Tage zuvor aus einer Justizvollzugsanstalt entlassen worden und ist bereits mehrfach wegen Eigentumsdelikten polizeilich aufgefallen. Am selben Tag wurde der Mann vor einen Haftrichter gebracht, der Untersuchungshaft anordnete.


Einbrüche in Dortmund: Wie sieht es im Vergleich mit Land und Bund aus?

In Dortmund kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 239 Wohnungseinbrüche. Damit sieht es in unserer Stadt schlechter als im restlichen Bundesland: Dort wurde im vergangenen Jahr 153-Mal je 100.000 Einwohner eingebrochen. Bundesweit wurde deutlich seltener eingebrochen: 99-Mal.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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