Versuchtes Tötungsdelikt in Dessau-Roßlau – Polizei sucht Zeugen

(Symbolbild)

Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes. In den frühen Morgenstunden des 17. Oktober 2026 wurde ein 38-jähriger Mann in der Pestalozzistraße in Dessau-Roßlau schwer verletzt aufgefunden.

Eine Anwohnerin entdeckte den Mann gegen 02:30 Uhr blutend im Hausflur eines Mehrfamilienhauses. Die alarmierten Rettungskräfte stellten mehrere Verletzungen im Bereich des Oberkörpers fest. Der 38-Jährige, der aus der Ukraine stammt, wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert.

Nach den bisherigen Ermittlungen besuchte der Mann eine Bar in der Straße An der Fine und verließ sie zwischen 01:00 und 02:00 Uhr. Danach nahm er folgenden Fußweg: von der An der Fine bog er rechts in die Johann-Meier-Straße ab, dann linksseitig vor der Tankstelle in die Lutzmannstraße, überquerte die Raguhner Straße und folgte der Friedhofstraße. Anschließend bog er rechtsseitig in die Radegaster Straße ein. Am südlichen Ende der Radegaster Straße folgte er dem Weg zwischen der Groene Schule und dem Betreuten Wohnen Heideschule Dessau und bog dann rechts in die Pestalozzistraße ab, wo er aufgefunden wurde.

Der Mann wird beschrieben als etwa 180 Zentimeter groß mit dunkelblonden, kurzen Haaren (an den Seiten kürzer). Zur Zeit des Vorfalls trug er ein schwarzes T-Shirt mit weißem Drachenmotiv, darüber eine schwarze Weste, blaue Jeans und helle Schuhe.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Die Polizei sucht dringend nach Zeugen. Wer hat den Mann oder eine Personengruppe zwischen 01:00 und 02:30 Uhr im beschriebenen Bereich gesehen? Wer beobachtete möglicherweise eine Auseinandersetzung oder einen Streit? Hinweise werden unter der Telefonnummer 0340/6000-291 an die Polizeiinspektion Dessau-Roßlau entgegengenommen. Auch per E-Mail ist die Polizei unter lfz.pi-de@polizei.sachsen-anhalt.de erreichbar.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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