Vier Tatverdächtige nach schwerer Körperverletzung ermittelt – 23-Jähriger in Haft

(Symbolbild)

Nach einer Auseinandersetzung in Memmingerberg hat die Kriminalpolizei Memmingen vier Tatverdächtige ermittelt. Ein 19-Jähriger wurde dabei schwer verletzt. Ein 23-Jähriger sitzt nun in Untersuchungshaft.

Die Auseinandersetzung ereignete sich am Dienstagabend, 30. Juni 2026, etwa um 23 Uhr in der August-Herderer-Straße nahe des Schulzentrums in Memmingerberg. Der 19-Jährige und sein 21-jähriger Kontrahent hatten sich zunächst verabredet, um einen Streit zu klären. Beide brachten jedoch Freunde mit, sodass sich eine größere Gruppe junger Männer bildete. Im Laufe der Auseinandersetzung wurde der 19-Jährige durch Schläge und Fußtritte, besonders gegen den Kopf, schwer verletzt.

Als die Polizei eintraf – alarmiert durch Nachbarn – hatten sich alle Beteiligten bereits vom Tatort entfernt. Der Verletzte wurde wenig später in der Nähe angetroffen, von Freunden begleitet. Der Rettungsdienst versorgte ihn, danach kam er ins Krankenhaus. Nach derzeitigem Stand besteht keine Lebensgefahr.

Wegen der Fußtritte gegen den Kopf ermittelt die Kriminalpolizei Memmingen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Memmingen wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Die vier Tatverdächtigen sind Deutsche im Alter von 16 bis 23 Jahren.

Am Donnerstag, 9. Juli 2026, durchsuchten Ermittler mit Unterstützung der Zentralen Ergänzungsdienste aus Neu-Ulm in den frühen Morgenstunden die Wohnungen der Verdächtigen. Dabei wurden Datenträger und weitere Beweismittel sichergestellt, deren Auswertung noch läuft.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen hatte die Ermittlungsrichterin gegen den 23-Jährigen einen Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung erlassen. Am selben Tag wurde er vor dem Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Die Richterin setzte den Haftbefehl in Vollzug – der Mann kam in eine bayerische Justizvollzugsanstalt.

Die Kriminalpolizeiinspektion Memmingen sucht weiterhin Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können. Sie werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08331 100-0 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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