Vierjähriger durch Chemikalien verletzt: Polizei sucht drei Jugendliche

(Symbolbild)

Ein vierjähriger Junge ist am Freitagabend, 11. September 2026, in der Parkanlage Kutterweg in Lübeck durch Verätzungen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei fasste das Kind gegen 18.40 Uhr in eine Pfütze, die offenbar Chemikalien enthielt, und erlitt daraufhin Verätzungen an Händen und Gesicht. Der Vater zog sich Verletzungen an den Fingern zu, als er seinem Sohn zur Hilfe eilte.

Etwa 20 Minuten vor dem Vorfall soll es gegen 18.20 Uhr einen lauten Knall im Bereich der Skate Rampe gegeben haben. Drei Jugendliche liefen daraufhin in Richtung Kutterweg davon. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sollen die Tatverdächtigen verschiedene, frei verkäufliche Substanzen miteinander vermischt und zur Reaktion gebracht haben.

Vater und Sohn wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte können derzeit nicht ausschließen, dass der Junge bleibende Narben davontragen wird.

Ein Zeuge beschrieb die drei flüchtigen Jugendlichen als etwa 14 bis 15 Jahre alt. Einer von ihnen soll westeuropäisches, ein anderer arabisches Erscheinungsbild gehabt haben. Die Polizei Lübeck ermittelt wegen schwerer Körperverletzung und wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Zeugen, die die Jugendlichen beobachtet haben oder weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0451/1310 zu melden.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Schleswig-Holstein