Nach den Schüssen auf einen 38-jährigen Mann in Schöneberg am 22. März 2026 haben Beamte der südhessischen Polizei vor vier Tagen in Darmstadt einen vierten Tatverdächtigen festgenommen. Der 20-Jährige war aufgrund eines Haftbefehls der Ermittlungsgruppe Telum der Staatsanwaltschaft Berlin gesucht worden.
Bei der Festnahme befand sich der Mann gemeinsam mit drei weiteren Personen in einem Pkw eines Fahrdienstleisters. Als die Polizisten zugreifen wollten, versuchte der 20-Jährige zu Fuß zu fliehen und warf dabei eine scharfe Schusswaffe weg. Die Einsatzkräfte fanden die Waffe und stellten sie sicher.
Die beiden anderen Fahrzeuginsassen und der Fahrer wurden zur erkennungsdienstlichen Behandlung auf eine Polizeistation gebracht und später wieder freigelassen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Berlin durchsuchten die Beamten danach das benutzte Fahrzeug, ein Hotelzimmer des 20-Jährigen und eine frühere Adresse des Mannes. Dabei fanden sie eine zweite scharfe Schusswaffe.
Am 23. Oktober 2026 wurde der Beschuldigte dem Amtsgericht in Aschaffenburg vorgeführt. Das Gericht setzte den Haftbefehl in Vollzug.
Bereits vor vier Tagen hatten Beamte der hessischen Polizei drei weitere Tatverdächtige im Alter von 19, 20 und 21 Jahren in Darmstadt festgenommen. Sie sollen zusammen mit dem jetzt gefassten 20-Jährigen am 22. März von Hessen nach Berlin gefahren sein, den 38-Jährigen aus seiner Wohnung gelockt und dann auf ihn geschossen haben. Alle vier stehen unter Verdacht, gemeinsam an der Tat beteiligt zu sein.
Das Opfer erlitt durch die Schüsse eine Verletzung im Gesäßbereich und wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach ärztlicher Aussage bestand keine Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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