Im Vogelsbergkreis sind Betrüger mit der Masche falscher Polizeibeamter erfolgreich gewesen und haben eine 85-jährige Frau um eine fünfstellige Bargeldsumme gebracht. Gleichzeitig beschäftigten mehrere Autoaufbrüche und Diebstähle die Polizei in der Region.
Die Seniorin erhielt am Dienstag (26. Mai) einen Anruf von Betrügern, die ihr vorgaukelten, dass ihre Tochter dringend eine hohe Bargeldsumme benötige. Die Frau schenkte den Anrufern Glauben und übergab schließlich am Nachmittag in der Vogelsbergstraße das Geld an einen unbekannten Mann, der an ihrer Wohnadresse erschienen war. Eine nähere Beschreibung der abholenden Person liegt nicht vor.
Bei einem Musikfestival in Homberg-Büßfeld schlugen Diebe zwischen Freitag (29. Mai) und Samstag (30. Mai) in der Gießener Straße mehrfach zu. Sie brachen einen grauen Volvo V60 auf und durchsuchten den Innenraum. Zudem stahlen sie aus einem Zelt eine Basecap. Aus einem blauen Skoda Octavia und einem blauen VW Caddy entwendeten die Täter jeweils eine Geldbörse. Auch ein grauer Hyundai Tucson war betroffen – hier stahlen die Langfinger Bargeld.
In Ulrichstein schlugen Unbekannte zwischen Freitagabend (29. Mai), 23 Uhr, und Samstag (30. Mai), 0.10 Uhr, die Scheibe der Beifahrertür eines grauen Opel Astra ein, der im Erlenweg am Fahrbahnrand geparkt war. Sie stahlen eine Geldbörse aus dem Auto. Der Sachschaden liegt bei rund 200 Euro.
Einen weiteren Autoaufbruch gab es in Romrod-Ober-Breidenbach: Zwischen Samstag (30. Mai), 15 Uhr, und Sonntag (31. Mai), 12.30 Uhr, schlugen Täter die Scheibe der Fahrertür eines grauen Hyundai i30 ein, der in einem Carport im Torweg abgestellt war. Auch hier entwendeten sie eine Geldbörse. Der Sachschaden wird auf rund 400 Euro geschätzt.
In Grebenhain-Ilbeshausen-Hochwaldhausen zerstachen Unbekannte zwischen Dienstag (26. Mai), 9 Uhr, und Freitag (29. Mai), 15.15 Uhr, den rechten Vorderreifen eines braunen Ford B-Max, der auf einem Parkplatz in der Hindenburgstraße stand. Der Sachschaden beträgt rund 150 Euro.
Die Polizei warnt vor Trickbetrügern und rät: Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht mit Namen vorstellt oder als Bekannter, Verwandter, Bankangestellter oder Polizeibeamter ausgibt. Legen Sie auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld fordert. Rufen Sie Ihre Verwandten unter der bekannten Nummer oder die Polizei unter 110 an. Bei Autos rät die Polizei: Lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto, verschließen Sie das Fahrzeug immer und schließen Sie auch bei kurzer Abwesenheit die Fenster.