Vorsicht vor Betrügern auf Kleinanzeigen-Plattformen: 65-Jähriger um 300 Euro gebracht

(Symbolbild)

Ein 65-jähriger Bielefelder ist am Samstag, 27. Juni 2026, beim Online-Kauf einer Klimaanlage Opfer eines raffinierten Betrugs geworden. Der Mann hatte das Gerät auf einer Kleinanzeigen-Plattform gefunden und mit dem vermeintlichen Verkäufer Kontakt aufgenommen.

Nach kurzer Verhandlung einigten sich beide auf einen Kaufpreis von 300 Euro. Beim Bezahlen bot der Verkäufer an, die Transaktion über die sogenannte „Freunde und Familie“-Funktion eines Online-Bezahldienstes abzuwickeln. Der Bielefelder akzeptierte diese Lösung.

Doch nach der Überweisung behauptete der Betrüger plötzlich, sein Konto sei gesperrt worden. Er forderte den 65-Jährigen auf, das Geld auf ein anderes Konto zu überweisen. Dieser Forderung kam der Mann nicht nach – stattdessen schöpfte er Verdacht und erstattete Anzeige bei der Polizei Bielefeld.

Die Polizei nutzt den Fall nun für eine öffentliche Warnung: Die „Freunde und Familie“-Funktion von Online-Bezahldiensten sei nicht für Käufe bei fremden Personen vorgesehen. „Betrüger missbrauchen diese Funktion gezielt, weil sie das Geld ihrer Opfer erhalten, ohne dass eine Rückbuchung möglich ist“, erklärt die Polizei. Käufer auf Kleinanzeigen-Plattformen sollten daher ausschließlich Zahlungsarten nutzen, die einen Käuferschutz bieten.

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