VW will bei Porsche weitere 4.100 Stellen streichen

via dts Nachrichtenagentur

Volkswagen plant nach einer Gewinnwarnung einen zusätzlichen massiven Stellenabbau bei der Tochtermarke Porsche. Wie das Handelsblatt berichtet, sieht eine Vorlage zum Aufsichtsratsbeschluss von Anfang des Monats für die Markengruppe „Sport Luxury“, zu der Porsche gehört, eine Reduktion um rund 4.100 Mitarbeiter vor. Diese Stellen sollen zusätzlich zu bereits vereinbarten Sparmaßnahmen abgebaut werden.

Allein im Bereich der Gemeinkosten fehlen dem VW-Plan zufolge rund 700 Millionen Euro. Der Mutterkonzern hat diese Maßnahmen als „zusätzlich zu bestehenden Vereinbarungen“ gekennzeichnet – die 4.100 Stellen kämen also oben drauf zum bisherigen Stellenabbau. Allerdings kann Volkswagen diese Schritte bei Porsche nur empfehlen, nicht anordnen, da die Sportwagenschmiede eine eigenständige Marke ist.

Der Grund für die neuerliche Sparplanung liegt in einer Wertberichtigung bei Porsche, die Volkswagen am späten Freitagnachmittag zur Gewinnwarnung für das laufende Jahr führte. Die Folge war deutlich: Die Aktien von Volkswagen, Porsche AG und der Familienholding Porsche SE gerieten daraufhin massiv unter Druck. Auch die Porsche SE musste ihre Prognose nach unten korrigieren.

Porsche hatte Ende Juli bereits den Abbau von 5.000 weiteren Stellen mit den Arbeitnehmern vereinbart – zusätzlich zu rund 4.000 Stellen aus einem ersten Sparpaket. Ein Porsche-Sprecher lehnte eine Stellungnahme zu den neuen Plänen ab. Der Betriebsrat war für eine Anfrage nicht erreichbar.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

Autor: dts Nachrichtenagentur

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