Ein 83-jähriger Mann ist in Weimar Opfer eines Tech-Support-Betrugs geworden und hat dabei 2.391 Euro verloren. Der Senior wollte im Internet ein Benutzerhandbuch für sein Mobiltelefon herunterladen, als auf seinem Laptop eine Sperrmeldung erschien.
Die Meldung forderte ihn auf, eine angegebene Telefonnummer zu kontaktieren. Der 83-Jährige folgte den Anweisungen und erreichte einen angeblichen Support-Mitarbeiter. Dieser erklärte, eine Sicherheitssoftware beziehungsweise Firewall einrichten zu müssen und benötige hierfür die Zustimmung des Geschädigten.
Im weiteren Verlauf brachte der falsche Mitarbeiter den Mann dazu, die Foto-TAN-Funktion seines Bankinstituts zu nutzen. Erst später stellte sich heraus, dass die Freigaben nicht der Computersicherheit dienten, sondern der Durchführung von Banktransaktionen. In der Folge wurden 2.391 Euro vom Konto des Seniors abgebucht.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut vor sogenannten Tech-Support-Betrugsmaschen. Seriöse Unternehmen fordern ihre Kunden weder telefonisch zur Freigabe von Bankgeschäften auf noch verlangen sie TAN-Nummern oder Foto-TAN-Bestätigungen.