Bei Kanalarbeiten am Weigandufer in Berlin-Neukölln entdeckten Arbeiter gegen 10:40 Uhr eine Weltkriegsbombe im Schifffahrtskanal. Die Polizei richtete einen Sperrbereich ein, der im Verlauf des Einsatzes auf rund 500 Meter um den Fundort ausgeweitet wurde. Etwa 5.600 Bewohnerinnen und Bewohner mussten ihre Häuser verlassen. Darunter befand sich auch eine Unterkunft für wohnungslose Menschen mit rund 100 Personen. Eine Person aus der Notunterkunft wurde während des Einsatzes durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus transportiert.
Die Berliner Feuerwehr unterstützte im Rahmen der Amtshilfe mit Führungs- und Rettungsdienstkräften und richtete einen Bereitstellungsraum ein. Hilfsorganisationen und das Technische Hilfswerk errichteten im Auftrag des Bezirksamtes eine Notunterkunft für bis zu 200 Personen. Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes trennten den Zünder schließlich gegen 23:30 Uhr erfolgreich vom Kampfmittel. Nach rund 13 Stunden wurde der Sperrbereich aufgehoben, und die Bewohnerinnen und Bewohner konnten in ihre Wohnungen zurückkehren.
Quelle: Berliner Feuerwehr
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