Bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich Frankreich in einer historischen Regenschlacht mit 3:0 gegen den Irak durchgesetzt. Ein heftiges Gewitter unterbrach die Partie für zwei Stunden, woraufhin das Stadion vorübergehend geräumt werden musste.
Von Beginn an dominierten die Franzosen das Spielgeschehen und setzten ihre Gegner unter Druck. Der Irak fand schwer ins Spiel und konnte gegen die französischen Angriffe nicht bestehen. Kylian Mbappé brach den Bann in der 14. Minute mit einem kraftvollen Linksschuss aus der Distanz, der unhaltbar ins lange Eck einschlug. Nach der Trinkpause in der ersten Halbzeit zeigte sich der Irak zwar kurzzeitig verbessert, schaffte es aber nicht, nennenswerte Chancen herauszuspielen.
Nach der ausgedehnten Halbzeitpause leistete sich Iraks neuer Torhüter Ahmed Basil in der 54. Minute einen fatalen Fehler bei einem missglückten Rückpass. Dembélé nutzte dies eiskalt, passte auf Mbappé, der zum 2:0 einschob. In der 66. Minute setzte Dembélé mit dem 3:0-Tor den Schlusspunkt. Obwohl die irakischen Spieler teilweise hartnäckig verteidigten, blieb es ihnen verwehrt, zwingende Chancen zu kreieren.
Der Sieg bedeutet für Frankreich einen großen Schritt in Richtung Gruppensieg in Gruppe I. Der Irak hingegen gerät nach der zweiten Niederlage in der Gruppenphase zunehmend unter Druck.
Autor: dts Nachrichtenagentur