Baden-Württemberg erlebt am Donnerstag, den 30. Juli 2026, einen klassischen Hochsommertag unter Hochdruckeinfluss. Die Temperaturen klettern von angenehmen 21 Grad in den frühen Morgenstunden auf schweißtreibende 37 Grad am Nachmittag, bei einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von lediglich 41 Prozent bleibt die Hitze jedoch erträglich trocken. Der Himmel zeigt sich mit einer mittleren Bewölkung von nur 24 Prozent fast wolkenlos, was satte 10,5 Stunden Sonnenschein ermöglicht. Niederschlag ist mit einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von gerade einmal 3 Prozent und einer vernachlässigbaren Menge von 0,3 mm praktisch ausgeschlossen. Der Wind weht mit Geschwindigkeiten bis zu 38 km/h und kann in Böen auf bis zu 62 km/h ansteigen — insbesondere auf Anhöhen und im Schwarzwald sind diese kräftigen Windspitzen spürbar. Der Luftdruck liegt stabil bei 1016 hPa, und die außergewöhnliche Fernsicht von durchschnittlich 47 Kilometern sowie ein Taupunkt von 12,9 Grad unterstreichen die trockene, föhnartige Klarheit der Luft.
Freitag bringt Abkühlung und mehr Wolken
Der Freitag, 31. Juli, markiert eine spürbare Abkühlung gegenüber dem heutigen Hochsommertag. Das Thermometer erreicht nur noch 32 Grad als Tageshöchstwert, während die Nacht mit 16 Grad deutlich frischer ausfällt — ein Rückgang von 5 Grad im Maximum. Die Bewölkung nimmt mit einem Mittelwert von 61 Prozent merklich zu, was die Sonnenscheindauer auf 8,6 Stunden drückt. Niederschlag bleibt mit 0 mm und einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 14 Prozent vorerst aus, wenngleich die aufziehenden Wolken bereits auf eine Veränderung der Wetterlage hindeuten. Der Wind beruhigt sich erheblich: Spitzengeschwindigkeiten von 17 km/h und Böen bis 33 km/h sind kaum noch ein Thema. Der Luftdruck hält sich bei 1015 hPa stabil, die Sichtweite steigt leicht auf 49 Kilometer, und ein gestiegener Taupunkt von 14,8 Grad signalisiert etwas mehr Feuchte in der Luft.
Wochenende bringt trübes, mildes Schmuddelwetter
Das Wochenende präsentiert sich deutlich verhaltener als die heiße Wochenmitte. Am Samstag, 1. August, werden maximal 28 Grad erreicht bei einem Tiefstwert von 18 Grad — die Sonne kämpft sich bei einer mittleren Bewölkung von 68 Prozent noch 7,9 Stunden durch die Wolken. Niederschlag bleibt mit 0 mm aus, die Regenwahrscheinlichkeit von maximal 18 Prozent deutet jedoch auf eine launischer werdende Atmosphäre hin. Der Wind ist mit Böen bis 24 km/h schwach. Der Sonntag, 2. August, fällt meteorologisch besonders auf: Die Temperaturen verharren konstant bei 19 Grad — kein nennenswerter Unterschied zwischen Tief- und Höchstwert — und die Sonne zeigt sich mit 0 Stunden gar nicht. Bei einer Bewölkung von 58 Prozent und einer eingeschränkten Sichtweite von 36 Kilometern liegt eine dichte Bewölkungsdecke über dem Land, ohne dass Regen fällt. Der Luftdruck steigt leicht auf 1017 hPa, und der Taupunkt von 15,8 Grad bei nahezu windstillen Verhältnissen mit Böen von nur 6 km/h lässt auf schwüle Stille schließen.
Sonnenschutz heute Pflicht, Jacke fürs Wochenende
Wer heute ins Freie geht, sollte den starken Wind nicht unterschätzen: Böen bis 62 km/h können vor allem bei Radtouren und Wanderungen auf exponierten Lagen gefährlich werden — Vorsicht ist also geboten. Dazu empfiehlt sich bei 10,5 Stunden praller Sonne und 37 Grad ein hoher Lichtschutzfaktor, Kopfbedeckung und ausreichend Wasser. Ab Freitag reicht leichtere Kleidung, und zum Wochenende hin sollte eine leichte Jacke oder ein dünner Pullover im Gepäck nicht fehlen: 28 Grad am Samstag und ein grauer, nahezu windstiller Sonntag mit konstanten 19 Grad laden eher zu ruhigen Aktivitäten im Freien ein als zu sommerlichen Abenteuern. Wer für Sonntag Outdoor-Pläne hat, sollte flexible Alternativen parat haben — die dichte Bewölkung und die eingeschränkte Sicht von 36 Kilometern trüben die Stimmung spürbar.
Verwandte Themen:
