Das Wetter in Baden-Württemberg: Goldener Herbsttag mit bis zu 29 Grad

Baden-Württemberg startet in einen außergewöhnlich warmen letzten September-Tag: Die Temperaturen steigen am Mittwoch von milden 14 Grad in der Frühe auf sommerliche 29 Grad am Nachmittag. Regen ist praktisch ausgeschlossen — die Wahrscheinlichkeit liegt bei gerade einmal einem Prozent, Niederschlag fällt keiner. Bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 59 Prozent scheint die Sonne beachtliche 9,4 Stunden lang, der Wind weht schwach mit bis zu 14 km/h, in Böen maximal 20 km/h. Der Luftdruck liegt stabil bei 1020 hPa, die Luftfeuchte bei angenehmen 62 Prozent — ein klassischer Hochsommertag, der sich tief in den Herbst verirrt hat.

Donnerstag bringt Wolken und erste Regentropfen

Der Donnerstag markiert eine deutliche Wende: Die Temperaturen fallen auf 12 bis 24 Grad, also rund fünf Grad kühler als heute. Die Bewölkung steigt auf durchschnittlich 86 Prozent, die Sonnenscheindauer schrumpft auf magere 3,3 Stunden. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 64 Prozent und erwarteten 4,9 mm Niederschlag muss man erstmals wieder mit nassen Momenten rechnen. Der Wind lässt dabei deutlich nach — maximal 9 km/h, Böen bis 15 km/h — und der Luftdruck steigt leicht auf 1023 hPa. Der Taupunkt klettert auf 12,8 Grad, was auf eine spürbar feuchtere Luftmasse hinweist. Der Spätsommer verabschiedet sich, der Herbst meldet sich zurück.

Hochdruck steigt, Temperaturen bleiben gedämpft

Am Freitag und Samstag setzt sich das herbstliche Muster fort, wenngleich mit unterschiedlichen Vorzeichen. Der Freitag bleibt mit 13 bis 20 Grad kühl, die Bewölkung liegt im Schnitt bei 82 Prozent, und bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 59 Prozent sowie rund 4,3 mm Niederschlag sollte man den Regenschirm nicht zu Hause lassen. Die Sichtweite sinkt auf 30 Kilometer, der Luftdruck steigt jedoch bereits kräftig auf 1030 hPa — ein Zeichen, dass sich ein Hochdruckgebiet festigt. Der Samstag, der Tag der Deutschen Einheit, überrascht dann mit einem markanten Einbruch: Das Thermometer verharrt bei konstant 12 Grad — ein ungewöhnliches Bild, das auf eine dichte, stationäre Nebeldecke hindeutet. Die Sichtweite fällt auf nur 14 Kilometer, Sonnenschein bleibt gänzlich aus, und der Wind kommt mit bis zu 2 km/h kaum vom Fleck. Der Luftdruck erreicht mit 1031 hPa seinen höchsten Wert der Woche — ruhiges, aber trüb-feuchtes Herbstwetter bestimmt das Bild.

Leichte Sommerjacke heute, Schirm ab morgen

Wer den heutigen Mittwoch im Freien genießen möchte, trifft die beste Wahl der Woche: Leichte Kleidung genügt, Sonnenschutz ist bei fast zehn Stunden Sonnenschein und sommerlichen 29 Grad jedoch Pflicht. Ab Donnerstag empfiehlt sich eine wärmere Jacke, und angesichts einer Regenwahrscheinlichkeit von über 60 Prozent sollte der Regenschirm bis ins Wochenende griffbereit bleiben. Für den Samstag, etwa beim Ausflug zum Feiertag, lohnt es sich, auf Nebellagen zu achten und die Sichtweite im Blick zu behalten — gerade in Tälern und Niederungen kann der Nebel den ganzen Tag anhalten.


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