Der erste August-Samstag in Brandenburg zeigt sich von seiner trüben Seite: Dichte Wolken bestimmen das Bild, die Bewölkung liegt im Tagesmittel bei rund 79 Prozent, und die Sonne kämpft sich nur etwa 3,8 Stunden durch. Die Temperaturen bleiben mit 15 bis 22 Grad vergleichsweise moderat für Hochsommer. Obwohl offiziell kein Regen fällt, sind 7,5 mm Niederschlag möglich – die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 42 Prozent, ein Schauer ist also nicht ausgeschlossen. Der Wind weht mit bis zu 18 km/h, in Böen sind 28 km/h drin. Die Luftfeuchtigkeit liegt mit durchschnittlich 93 Prozent außerordentlich hoch – der Taupunkt von 15,1 Grad liegt nahezu auf Höhe der Tiefsttemperatur, was die feuchte, diesige Atmosphäre erklärt. Der Luftdruck beträgt stabile 1016 hPa, die Sichtweite ist mit 32 km trotz des Graus noch akzeptabel.
Sonntag bringt Sonne und kräftigen Temperatursprung
Der Sonntag markiert einen deutlichen Wetterumschwung. Die Wolkendecke reißt auf – die mittlere Bewölkung sinkt auf nur noch 40 Prozent –, und die Sonne scheint beeindruckende 11,5 Stunden. Damit dreht sich das Bild im Vergleich zum Samstag grundlegend. Die Temperaturen zeigen eine enorme Spanne: Morgens kühlt es auf 8 Grad ab, am Nachmittag werden bis zu 27 Grad erreicht. Von Regen keine Spur, die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei lediglich 2 Prozent, gemessener Regen fällt keiner. Der Wind beruhigt sich spürbar auf bis zu 9 km/h, Böen erreichen höchstens 20 km/h. Der Luftdruck steigt leicht auf 1020 hPa, was die stabile Wetterlage untermauert. Die Sichtweite verbessert sich auf 38 km, der deutlich gesunkene Taupunkt von 9,3 Grad signalisiert trockenere und angenehmer fühlbare Luft.
Hochsommer setzt sich zum Wochenbeginn durch
Die stabile Hochdrucklage setzt sich zu Beginn der neuen Woche fort. Am Montag, dem 3. August, klettert das Thermometer auf bis zu 30 Grad – bei einem Tiefstwert von 12 Grad ein klassischer Hochsommertag. Die Bewölkung geht weiter zurück auf nur noch 30 Prozent, die Sonne scheint knapp 11,8 Stunden. Regen bleibt mit 0 mm und einer Wahrscheinlichkeit von maximal 2 Prozent vollständig aus. Der Wind frischt leicht auf bis zu 13 km/h auf, Böen bis 26 km/h sind möglich. Die Sichtweite erreicht mit 45 km einen Spitzenwert der gesamten Wetterperiode, der Taupunkt liegt bei 11,7 Grad – die Luft bleibt angenehm trocken. Am Dienstag, dem 4. August, zeigt sich das Wetter dann merkwürdig konstant: Tief- und Höchsttemperatur liegen gleichermaßen bei 22 Grad, Regen fällt keiner, der Wind weht mit maximal 7 km/h fast windstill, und der Luftdruck gibt leicht auf 1014 hPa nach. Sonnenscheinstunden werden für diesen Tag keine gemeldet, bei einer mittleren Bewölkung von 38 Prozent und einer Sichtweite von 36 km deutet sich allerdings kein dramatischer Wettereinbruch an.
Schichten lohnen sich – Sonnencreme ab Sonntag Pflicht
Für den Samstag empfiehlt sich ein leichter Regenschirm oder eine wasserdichte Jacke – auch wenn die Regenwahrscheinlichkeit unter 50 Prozent bleibt, ist die Luft mit 93 Prozent Feuchtigkeit so gesättigt, dass selbst kurze Schauer möglich sind. Die kühlen 15 Grad am Morgen verlangen nach einer Zwischenlage. Ab Sonntag dreht sich die Empfehlung ins Sommerliche: Bei über elf Stunden Sonne und bis zu 27 Grad ist Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor unverzichtbar – das gilt erst recht für Montag, wenn die 30-Grad-Marke fällt. Wer Outdoor-Aktivitäten wie Radtouren, Baden oder Gartenarbeit plant, findet Sonntag und Montag ideale Bedingungen. Den Dienstag sollte man wettertechnisch im Blick behalten: Die konstanten 22 Grad bei nachlassendem Luftdruck könnten auf eine Veränderung hindeuten.
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