Das Wetter in Nordrhein-Westfalen: Regen und Wind bei 9 bis 12 Grad

Der Freitag in Nordrhein-Westfalen präsentiert sich von seiner ungemütlichsten Herbstseite: Dichte Wolken — die Bewölkung liegt bei nahezu 100 Prozent — hängen den ganzen Tag über dem Land, Sonnenschein ist nicht zu erwarten. Die Temperaturen klettern lediglich auf 9 bis 12 Grad, während ergiebiger Regen mit einer Niederschlagsmenge von 8,1 mm und einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 71 Prozent für nasse Straßen und Wege sorgt. Dazu bläst ein kräftiger Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 45 km/h, in Böen sind sogar bis zu 72 km/h möglich — Sturmböen, die vor allem in exponierten Lagen und auf Brücken zur echten Gefahr werden können. Der Luftdruck liegt bei durchschnittlich 1003 Hektopascal und verweist damit auf eine ausgeprägte Tiefdrucklage. Die Luftfeuchtigkeit ist hoch, der Taupunkt erreicht 8,3 Grad und liegt damit nahe an der Lufttemperatur — die Luft fühlt sich entsprechend schwer und feucht an.

Samstag bringt mehr Regen, kaum Besserung

Auch der Samstag bleibt regnerisch und unbeständig, ein echter Wetterumschwung ist nicht in Sicht. Mit 9 bis 12 Grad zeigt sich das Temperaturniveau gegenüber dem Freitag stabil, doch die Regenmenge steigt spürbar auf 12,6 mm bei einer Niederschlagswahrscheinlichkeit von bis zu 75 Prozent. Der Wind bleibt mit Spitzen von 43 km/h und Böen bis 67 km/h weiterhin kräftig, wenngleich er gegenüber dem Vortag leicht nachlässt. Die Wolkendecke lichtet sich zumindest in einzelnen Phasen minimal — die mittlere Bewölkung beträgt 95 Prozent —, sodass immerhin 2,7 Stunden Sonnenschein möglich sind. Der Luftdruck steigt geringfügig auf 1007 Hektopascal, was jedoch noch keine nachhaltige Wetterberuhigung signalisiert. Der Taupunkt sinkt leicht auf 6,6 Grad, die Sichtweite verbessert sich im Tagesmittel auf rund 49 Kilometer.

Sonntag bringt den stärksten Regen des Wochenendes

Das Wochenende klingt wettertechnisch alles andere als freundlich aus: Der Sonntag bringt mit 21,9 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 85 Prozent die intensivste Regenmenge der gesamten Vorhersageperiode. Die Temperaturen steigen auf 9 bis 13 Grad, die Wolkendecke lockert im Tagesschnitt auf 77 Prozent auf, und es sind immerhin 2,8 Stunden Sonne möglich — doch der Regen dominiert. Der Luftdruck fällt auf 1000 Hektopascal, der Wind beruhigt sich auf Spitzen von 35 km/h mit Böen bis 57 km/h. Zum Montag hin dreht das Blatt merklich: Trockenheit kehrt zurück, die Niederschlagswahrscheinlichkeit sinkt auf nur noch 14 Prozent, die Bewölkung geht auf 42 Prozent zurück, und der Luftdruck steigt auf 1010 Hektopascal. Die Temperaturen verharren bei konstant 9 Grad, der Wind lässt mit Böen bis 39 km/h deutlich nach, und die Sichtweite verbessert sich auf 62 Kilometer — ein erster Schimmer Stabilität nach dem verregneten Wochenende.

Regenschirm und windfestes Outfit sind Pflicht

Wer in NRW in diesem Wochenende nach draußen muss, sollte gut gewappnet sein: Ein stabiler Regenschirm gehört angesichts der hohen Regenwahrscheinlichkeiten von bis zu 85 Prozent und ergiebiger Niederschlagsmengen bis zu 21,9 mm an allen drei Regentagen unbedingt dazu — allerdings sollte man bei Böen bis zu 72 km/h am Freitag lieber auf ein wind- und wasserdichtes Regenponcho oder eine sturmsichere Jacke setzen, denn Schirme können bei solchen Böen schnell zur Herausforderung werden. Mehrere Schichten Kleidung sind bei Höchstwerten um nur 12 Grad empfehlenswert. Outdoor-Aktivitäten wie Wanderungen oder Radtouren sollte man möglichst auf den Montag verschieben, wenn der Regen nachlässt und sich die Bedingungen stabilisieren.


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