Der Donnerstag zeigt sich in Nordrhein-Westfalen von seiner trüben Herbstseite: Bei Temperaturen zwischen 8 und 12 Grad dominiert dichte Bewölkung mit einem mittleren Bedeckungsgrad von 72 Prozent den Himmel. Immerhin bleibt es weitgehend trocken — die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei maximal 23 Prozent, und selbst wenn es gelegentlich nieselt, fallen kaum mehr als 0,9 mm Niederschlag. Die Sonne kämpft sich allenfalls für rund eineinhalb Stunden durch die Wolken. Dazu weht ein spürbarer Wind mit Geschwindigkeiten bis 30 km/h, in Böen sind bis zu 48 km/h möglich. Der Luftdruck liegt bei stabilen 1014 hPa, die Sichtweite ist mit durchschnittlich 62 Kilometern ordentlich, und der Taupunkt von 6,4 Grad signalisiert eine mäßige, aber nicht unangenehme Luftfeuchtigkeit.
Freitag bringt kräftigen Regen und Sturmböen
Der Freitag markiert eine deutliche Wettereintrübung gegenüber dem heutigen Tag. Zwar steigt das Temperaturniveau leicht auf 10 bis 12 Grad, doch das ist der einzige milde Aspekt: Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 76 Prozent und einer Niederschlagsmenge von 11,6 mm ist kräftiger Dauerregen zu erwarten. Der Himmel ist mit einem Bedeckungsgrad von 96 Prozent nahezu vollständig geschlossen, die Sonne schafft es kaum noch, sich für mehr als 0,6 Stunden durchzusetzen. Gleichzeitig frischt der Wind merklich auf — Windgeschwindigkeiten bis 35 km/h und Böen bis 59 km/h sind möglich. Der Luftdruck fällt spürbar auf 1004 hPa, die Sichtweite sinkt auf durchschnittlich 38 Kilometer, und der Taupunkt von 9,1 Grad zeigt eine deutlich feuchtere Luftmasse an.
Sturm und Regen halten das Wochenende gefangen
Wer auf Wetterbesserung am Wochenende hofft, wird enttäuscht: Samstag und Sonntag setzen den ungemütlichen Trend nahtlos fort. Am Samstag fallen erneut kräftige 10,3 mm Regen bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 76 Prozent, und der Wind verschärft sich weiter auf bis zu 41 km/h — Böen erreichen dabei 65 km/h und machen den Tag zur stürmischsten Phase des Zeitraums. Die Temperaturen bewegen sich zwischen 9 und 12 Grad, der Luftdruck steigt leicht auf 1009 hPa. Der Sonntag bringt mit konstant 11 Grad und 100 Prozent Bewölkung keinen einzigen Sonnenstrahl, dazu 1,2 mm Regen und weiterhin frischen Wind mit Böen bis 48 km/h. Das Tief hält NRW fest im Griff — eine Wetterberuhigung ist zum Wochenbeginn noch nicht in Sicht.
Regenjacke und festes Schuhwerk sind Pflicht
Angesichts des Wettergeschehens der kommenden Tage ist eine solide Ausrüstung unerlässlich. Für den heutigen Donnerstag reicht noch eine wind- und wasserabweisende Jacke, da Regen nur sporadisch auftreten dürfte — die Böen bis 48 km/h sollten aber nicht unterschätzt werden. Ab Freitag ist ein Regenschirm bei 76 Prozent Regenwahrscheinlichkeit keine Option mehr, sondern Grundausrüstung; wer draußen aktiv ist, greift besser zu wasserdichter Kleidung und festem Schuhwerk. Samstags sollten Ausflüge ins Freie angesichts der Sturmböen bis 65 km/h gut überlegt sein — insbesondere in der Nähe von Wäldern ist erhöhte Vorsicht geboten. Geplante Outdoor-Aktivitäten legt man am besten auf einen anderen Zeitpunkt.
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