Der Sonntag präsentiert sich in Schleswig-Holstein von seiner sommerlichen Seite: Die Temperaturen klettern von angenehmen 19 Grad am Morgen auf bis zu 28 Grad am Nachmittag, bei einer durchschnittlichen Bewölkung von 63 Prozent und beachtlichen 9,8 Stunden Sonnenschein. Regen ist heute so gut wie ausgeschlossen – die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei maximal 7 Prozent, und die gemessenen 21,9 mm Niederschlag sind auf vereinzelte, räumlich eng begrenzte Ereignisse zurückzuführen. Der Wind weht mit bis zu 37 km/h und kann in Böen auf 73 km/h ansteigen – das ist die markanteste Einschränkung dieses ansonsten schönen Sommertages. Der Luftdruck liegt stabil bei 1017 hPa, die Luftfeuchtigkeit ist mit durchschnittlich 76 Prozent für die Jahreszeit spürbar hoch, was die Wärme schwüler wirken lässt. Der Taupunkt von 18,5 Grad deutet auf merkliche Schwüle hin und liegt nah an der Unbehaglichkeitsschwelle.
Am Montag, dem 29. Juni, geht es spürbar ruhiger und etwas kühler weiter: Die Höchsttemperatur erreicht nur noch 24 Grad, der Tiefstwert liegt bei 17 Grad. Der Wind schwächt sich deutlich auf maximal 17 km/h ab, mit Böen bis 30 km/h – eine merkliche Beruhigung gegenüber dem windigen Sonntag. Die Bewölkung bleibt mit durchschnittlich 64 Prozent ähnlich wie heute, doch die Sonne zeigt sich erneut großzügig mit 8,7 Stunden. Der Luftdruck steigt auf 1022 hPa, was auf eine Stabilisierung der Wetterlage hindeutet. Mit einer Regenwahrscheinlichkeit von maximal 29 Prozent und nur 0,7 mm erwartetem Niederschlag bleibt auch der Montag weitgehend trocken.
Der Dienstag, der 30. Juni, bringt mit Hochs bis 21 Grad und einem Tief von 13 Grad eine weitere Abkühlung – dafür aber den sonnigsten Tag der Woche mit 11,6 Stunden direktem Sonnenschein und einer auf 45 Prozent gesunkenen Bewölkung. Der Luftdruck steigt auf 1024 hPa, Regen ist mit 0 mm und einer Wahrscheinlichkeit von nur 3 Prozent nahezu ausgeschlossen. Am Mittwoch, dem 1. Juli, dreht sich das Bild: Eine dichte Wolkendecke von durchschnittlich 91 Prozent lässt keinen Sonnenschein durch, die Temperaturen verharren den ganzen Tag bei 17 Grad, und der Wind flaut auf nur 7 km/h ab. Obwohl auch dann kein Regen fällt, signalisiert der auf 1021 hPa leicht sinkende Luftdruck einen Wechsel hin zu trübem, grauem Wetter – ein klassischer norddeutscher Hochsommertag ohne Sonne.
Für den heutigen Sonntag empfiehlt sich Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor – fast zehn Stunden Sonne bei schwülwarmen 28 Grad können schnell zu Verbrennungen führen. Die kräftigen Böen von bis zu 73 km/h sollten ernst genommen werden: Strandbesucher und Wassersportler sollten erhöhte Vorsicht walten lassen, Sonnenschirme und Zelte lieber fest verankern oder im Auto lassen. Zum Dienstag hin lohnt es sich, eine leichte Jacke einzupacken, denn bei 13 Grad in der Früh wird es morgens frisch. Den grauen Mittwoch lässt man am besten mit einem wärmenden Pullover angehen – Sonnencreme kann dann getrost zu Hause bleiben.
