Der Sonntag präsentiert sich in Schleswig-Holstein von seiner sommerlich temperamentvollen Seite: Die Temperaturen klettern von angenehmen 19 Grad am Morgen auf heiße 29 Grad am Nachmittag, bei einer durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit von 71 Prozent und einem stabilen Luftdruck von 1017 hPa. Trotz einer mittleren Bewölkung von 62 Prozent scheint die Sonne beachtliche 9,7 Stunden, Regen bleibt mit einer Wahrscheinlichkeit von gerade einmal 1 Prozent praktisch ausgeschlossen — die gemessenen 21,9 mm Niederschlag stammen aus nächtlichen Vorgängen und spielen tagsüber keine Rolle mehr. Deutlich spürbar wird hingegen der Wind: Er weht mit bis zu 37 km/h und kann in Böen auf stürmische 73 km/h anschwellen, was besonders an der Küste und auf exponierten Flächen erhebliche Kraft entfaltet. Der Taupunkt von 18,4 Grad signalisiert schwüle Luft — das Schwitzen ist an diesem Tag vorprogrammiert.
Der Montag bringt eine spürbare Abkühlung und deutlich ruhigeres Wetter. Die Höchstwerte sinken auf 24 Grad, die Tiefstwerte liegen bei 17 Grad — ein Rückgang von fünf Grad gegenüber dem heutigen Maximum. Gleichzeitig legt sich der Wind merklich: Statt der heutigen Sturmböen sind morgen nur noch Böen bis 28 km/h bei einem Spitzenwind von 17 km/h zu erwarten. Die Bewölkung bleibt mit durchschnittlich 58 Prozent ähnlich wie heute, die Sonne scheint rund 9,2 Stunden. Eine Regenwahrscheinlichkeit von maximal 24 Prozent ist vorhanden, Niederschlag fällt laut aktueller Vorhersage jedoch keiner. Der Luftdruck steigt auf 1022 hPa, der Taupunkt fällt auf 16,1 Grad — die Luft wird insgesamt angenehmer und weniger schwül.
Der Dienstag und Mittwoch zeigen zwei sehr unterschiedliche Gesichter. Am Dienstag setzt sich das Hochdruckwetter zunächst fort: Bei einem Luftdruck von 1024 hPa, nur 46 Prozent Bewölkung und einer Regenwahrscheinlichkeit von gerade 4 Prozent scheint die Sonne mit herausragenden 11,7 Stunden so lange wie in keinem anderen Tag dieser Woche. Die Temperaturen pendeln zwischen 13 und 21 Grad, der Wind bleibt mit Böen bis 26 km/h zahm, und der gefallene Taupunkt von 12,3 Grad unterstreicht die trockene, angenehme Luft. Der Mittwoch dreht das Bild dann abrupt: Eine dichte Wolkendecke von durchschnittlich 98 Prozent legt sich über das Land, die Sonne zeigt sich keine einzige Stunde, und die Temperaturen kommen mit einem Tiefst- und Höchstwert von jeweils 18 Grad kaum vom Fleck. Der Luftdruck hält sich noch bei 1021 hPa, Niederschlag ist trotz der grauen Kulisse nicht gemeldet — es bleibt trocken, aber trüb.
Für den heutigen Sonntag gilt: Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor ist bei fast zehn Stunden direkter Sonneneinstrahlung und 29 Grad Pflicht. Die Böen bis 73 km/h sind kein Pappenstiel — wer an die Küste, auf den Balkon oder in den Garten geht, sollte lockere Gegenstände sichern und bei Wassersportaktivitäten besondere Vorsicht walten lassen. Ab Montag genügt eine leichte Jacke für den Abend, und zum Dienstag hin darf die Kleidung gern eine Lage dünner ausfallen. Für den trüben Mittwoch empfiehlt sich ein Pullover — auch wenn der Regenschirm vorerst in der Tasche bleiben kann.
