Der Donnerstag zeigt sich in Schleswig-Holstein von einer frischen, aber durchaus freundlichen Seite: Die Temperaturen klettern von 12 auf maximal 21 Grad, während wechselnde Wolken mit einer durchschnittlichen Bedeckung von 66 Prozent den Himmel prägen. Trotz der Niederschlagsmenge von 2,9 mm bleibt die Regenwahrscheinlichkeit mit maximal 7 Prozent verschwindend gering — das Wasser dürfte kaum ankommen. Immerhin 4,1 Stunden Sonne sind drin. Deutlich spürbarer ist der Wind, der Böen bis 58 km/h erreichen kann und Spitzengeschwindigkeiten von 36 km/h im Mittel aufweist — typisch norddeutsch eben. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 80 Prozent, der Luftdruck bei soliden 1016 hPa. Mit einer Sichtweite von durchschnittlich 37 km und einem Taupunkt von 13 Grad gibt es keine besonderen Auffälligkeiten.
Der Freitag bringt einen spürbar windreicheren, aber auch sonnigeren Tag: Mit 8,3 Stunden Sonnenschein überbietet er den Donnerstag deutlich, während die Temperaturen mit 14 bis 18 Grad etwas enger beieinander liegen und damit kühler ausfallen. Der Wind dreht nochmals auf — Böen bis 67 km/h sind möglich, der mittlere Wind erreicht bis zu 39 km/h. Niederschlag fällt laut Vorhersage mit 0 mm keiner, die Regenwahrscheinlichkeit steigt aber auf 25 Prozent. Der Luftdruck klettert auf 1019 hPa, die Sicht verbessert sich auf 44 km, der Taupunkt sinkt auf 10 Grad — die Luft wird trockener und klarer.
Am Wochenende ändert sich das Bild schrittweise. Der Samstag startet mit 13 bis 19 Grad noch trocken, allerdings ziehen dichte Wolken auf — die Bedeckung liegt im Schnitt bei 91 Prozent, die Sonnenscheindauer sinkt auf 3,9 Stunden. Die Regenwahrscheinlichkeit steigt auf 40 Prozent, und 2,7 mm Niederschlag sind möglich. Der Wind lässt mit Böen bis 35 km/h spürbar nach. Der Luftdruck steigt auf 1021 hPa, die Sichtweite erreicht mit 50 km ihren Bestwert der Woche. Am Sonntag bestimmt dann ein trüber Grauschleier das Bild: Bei konstantem Temperaturniveau von 16 Grad, einer Bewölkung von 95 Prozent und null Sonnenstunden meldet sich leichter Regen mit 0,3 mm. Die Sichtweite sinkt auf 22 km, der Taupunkt steigt auf 14,5 Grad — die Luft fühlt sich schwüler an. Ein Tief nähert sich.
Für den heutigen Donnerstag gilt: Jacke einpacken, denn bei 80 Prozent Luftfeuchtigkeit und Böen bis 58 km/h kann sich der Wind trotz der 21 Grad Höchsttemperatur empfindlich kühl anfühlen. Wer am Freitag ins Freie möchte, sollte die langen Sonnenstunden nutzen — aber Windjacke und festes Schuhwerk sind angesichts der kräftigen Böen bis 67 km/h Pflicht. Für das Wochenende empfiehlt sich ein Regenschirm als ständiger Begleiter, besonders am Sonntag, wenn der Himmel dicht bewölkt bleibt und die feuchte Luft das Grau noch intensiver wirken lässt.
