Der Montag präsentiert sich in Schleswig-Holstein von seiner grauen Seite: Dichte Wolken mit einer durchschnittlichen Bedeckung von 98 Prozent bestimmen das Bild, und Regen bringt rund 10,7 mm Niederschlag — bei einer Regenwahrscheinlichkeit von bis zu 79 Prozent bleibt kaum Hoffnung auf Trockenheit. Die Temperaturen liegen zwischen 10 und 18 Grad, wobei die hohe Luftfeuchte von durchschnittlich 90 Prozent die Wärme kaum spürbar macht. Aus Südwest weht der Wind mit Geschwindigkeiten bis 30 km/h, in Böen sind sogar bis zu 50 km/h möglich. Die Sonne zeigt sich mit mageren 0,4 Stunden kaum, und der Luftdruck liegt bei soliden 1012 hPa. Immerhin: Die Sichtweite von durchschnittlich 22 Kilometern ist trotz des Regens ordentlich.
Am Dienstag setzt sich das unbeständige Wetter nahezu unverändert fort — der Regen bleibt mit 11,3 mm sogar noch etwas ergiebiger als heute. Die Temperaturen zeigen sich mit 13 bis 17 Grad merklich gedämpfter und gleichmäßiger, was auf eine stärkere Durchmischung hinweist. Der Wind frischt auf bis zu 33 km/h auf, in Böen sind bis zu 56 km/h möglich — ein spürbarer Anstieg gegenüber dem Montag. Die Wolkendecke bleibt mit 97 Prozent nahezu geschlossen, die Sonnenscheindauer steigt nur minimal auf eine Stunde. Der Luftdruck fällt leicht auf 1008 hPa, was das anhaltend wechselhafte Muster unterstreicht. Die Regenwahrscheinlichkeit erreicht maximal 73 Prozent.
Ab Mittwoch dreht das Wetter spürbar ins Positive: Mit 0 mm Niederschlag, einer Regenwahrscheinlichkeit von nur 5 Prozent und beeindruckenden 9,2 Sonnenstunden erwartet Schleswig-Holstein einen freundlichen Sommertag. Die Temperaturen klettern auf 12 bis 20 Grad, die Bewölkung geht auf 69 Prozent zurück, und die Sichtweite schnellt auf 46 Kilometer hoch — ein klares Zeichen für aufklarendes, frischeres Wetter. Der Luftdruck steigt auf 1015 hPa. Der Donnerstag bleibt ebenfalls trocken bei 0 mm Niederschlag und einer Regenwahrscheinlichkeit von nur 3 Prozent, allerdings ist die Sonne trotz 16 Grad kaum zu sehen: Die Bewölkung liegt bei 83 Prozent, die Sonnenstunden bei null. Der Luftdruck steigt weiter auf 1017 hPa, der Wind beruhigt sich auf maximal 19 km/h mit Böen bis 30 km/h — eine stabile, wenn auch trübe Hochdrucklage setzt sich durch.
Für den heutigen Montag und den Dienstag gilt: Ein Regenschirm ist unverzichtbar, denn bei Regenwahrscheinlichkeiten von bis zu 79 Prozent wird man ohne ihn schnell nass. Wegen der Böen bis 50 km/h am Montag und sogar 56 km/h am Dienstag empfiehlt sich zudem eine winddichte Jacke — besonders an der Küste kann es ungemütlich werden. Wer flexibel ist, wartet mit Ausflügen ins Freie lieber bis Mittwoch: Dann lohnt sich Sonnenschutz für die knapp neuneinhalb Sonnenstunden, und Radfahrer sowie Wanderer kommen bei 20 Grad und guter Sicht auf ihre Kosten.
