Der Sonntag in Thüringen zeigt sich wechselhaft: Die Temperaturen klettern von morgendlichen 13 Grad auf bis zu 29 Grad am Nachmittag, doch der Himmel bleibt mit einer durchschnittlichen Bewölkung von 90 Prozent überwiegend grau. Immerhin erkämpft sich die Sonne im Tagesverlauf rund 5,9 Stunden, sodass es trotz der dichten Wolkendecke phasenweise aufhellt. Nennenswerte Niederschläge bleiben mit einer maximalen Regenwahrscheinlichkeit von 43 Prozent und lediglich 1,8 mm weitgehend aus — trocken im meteorologischen Sinne ist der Tag dennoch nicht ganz. Der Wind weht mit bis zu 21 km/h, in Böen sind jedoch 41 km/h möglich, was besonders auf Anhöhen des Thüringer Waldes spürbar werden kann. Die relative Luftfeuchte liegt im Tagesmittel bei 63 Prozent, der Luftdruck bei moderaten 1005 hPa — kein stabiles Hochdruckwetter, aber auch kein ausgeprägtes Tief.
Montag bringt Regen und Abkühlung
Der Montag macht einen deutlichen Schnitt: Das Temperaturfenster verengt sich erheblich auf 17 bis 23 Grad, und der Regen, der am Sonntag noch ausgeblieben ist, meldet sich nun mit 5 mm Niederschlag. Die maximale Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 49 Prozent — die nassen Phasen konzentrieren sich voraussichtlich auf einzelne Stunden, während der Rest des Tages bei einer mittleren Bewölkung von 81 Prozent immerhin 4,6 Sonnenstunden zulässt. Der Wind hält mit bis zu 22 km/h und Böen von ebenfalls 41 km/h das Niveau des Vortages. Interessant: Der Luftdruck steigt auf 1013 hPa, was auf eine beginnende Stabilisierung der Wetterlage hindeutet. Die Sichtweite beträgt im Schnitt 43 km, der Taupunkt liegt bei 12,6 Grad — der Montag fühlt sich spürbar frischer und feuchter an als das warme Wochenende.
Hochdruckeinfluss wächst ab Dienstag
Der Dienstag markiert eine klare Wetterbesserung: Bei 14 bis 27 Grad und einer Regenwahrscheinlichkeit von gerade einmal 5 Prozent bleibt der Tag vollständig trocken. Die Sonne scheint beeindruckende 9,4 Stunden, die Bewölkung sinkt auf ein Tagesmittel von 53 Prozent, und der Luftdruck steigt auf 1021 hPa — ein deutliches Zeichen für zunehmenden Hochdruckeinfluss. Der Wind beruhigt sich erheblich auf maximal 9 km/h, Böen erreichen nur noch 22 km/h. Der Mittwoch setzt diese ruhige Phase fort: Die Temperaturen stagnieren bei 17 Grad, der Luftdruck hält sich stabil bei 1021 hPa, und die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei null Prozent. Bei einer mittleren Bewölkung von 50 Prozent und kaum mehr als einem Lüftchen von 4 km/h — Böen bis 9 km/h — wird es einer der ruhigsten Tage der Woche, wenngleich die Sonne mit 0 Stunden gemeldeter Scheindauer hinter der Wolkendecke verborgen bleibt.
Jacke einpacken, Böen im Blick behalten
Wer am Sonntag draußen unterwegs ist, sollte trotz der sommerlichen Spitze von 29 Grad eine leichte Jacke griffbereit haben — der bewölkte Himmel und die möglichen Böen von bis zu 41 km/h können den Wärmegenuss schnell trüben. Für Radtouren oder Wanderungen im Thüringer Wald gilt: windgeschützte Routen bevorzugen und die Böenentwicklung am Nachmittag beachten. Am Montag empfiehlt sich ein kompakter Regenschirm als fester Begleiter, auch wenn die Wahrscheinlichkeit knapp unter 50 Prozent bleibt — die 5 mm Niederschlag können durchaus in kurzen Schauern auftreten. Ab Dienstag darf dann bei fast 10 Sonnenstunden und angenehmen 27 Grad die Sonnencreme wieder zum Einsatz kommen; leichte Sommerkleidung ist dann die richtige Wahl, morgens aber noch mit einer dünnen Schicht starten, da es mit 14 Grad frisch beginnt.
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