Widerstand gegen Polizei: Mann in psychischem Ausnahmezustand verletzt Beamten

(Symbolbild)

In Monstab hat ein 39-jähriger Deutscher am Mittwochabend gegen 22:15 Uhr Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet und dabei einen von ihnen verletzt. Der Mann befand sich in einem psychischen Ausnahmezustand und sollte auf ärztliche Anordnung hin zunächst in ein Krankenhaus und anschließend in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden.

Der 39-Jährige verweigerte diese angeordnete Maßnahme und beschimpfte die eingesetzten Polizeibeamten. Bei der zwangsweisen Durchsetzung wehrte sich der Mann heftig gegen die Polizisten. Ein Beamter erlitt dabei Kratzer am linken Arm und am linken Bein, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Ein zweiter Beamter blieb unverletzt.

Letztlich gelang es den Polizistinnen und Polizisten, den Mann zur Behandlung ins Krankenhaus zu bringen. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.


Angriffe auf Vollstreckungsbeamte in Thüringen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 1.191 Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, das sind 57 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Thüringen fast genauso wie der Bundesdurchschnitt, wo 53 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte nach den §§ 113 bis 115 StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Thüringen


ThemenseiteAngriffe auf Polizistinnen und Polizisten

Berichte ausschließlich aus amtlichen und seriösen Quellen: Polizeiberichte, Meldungen der Gerichte, Informationen der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.

Zur Übersicht →