Wilde Flucht auf der A9: BMW-Fahrer rast mit über 240 km/h und verliert Kontrolle

grauer Pkw BMW (3er) mit britischen Kennzeichen

Ein 34-jähriger Fahrer eines grauen BMW der 3er-Serie mit britischen Kennzeichen ist am Montagabend, 10. August, auf der A9 in Richtung Berlin vor der Polizei geflohen. Gegen 21 Uhr sollten bayerische Streifenbeamte das Fahrzeug zwischen Münchberg und der Anschlussstelle Schleiz anhalten und kontrollieren. Der Fahrer entzog sich dieser Kontrolle durch Flucht.

Die Polizeiinspektion der Autobahnpolizei Thüringen wurde sofort eingebunden und eingesetzt. Während der Verfolgung erreichte der BMW Geschwindigkeiten von über 240 km/h. Im Baustellenbereich vor der Landesgrenze nach Thüringen verloren die bayerischen Beamten den Sichtkontakt zum flüchtenden Fahrzeug. Wegen der hohen Geschwindigkeit im Baustellenbereich und zur Vermeidung von Eigen- und Fremdgefährdung konnten sie nicht weiterfolgen.

An der Anschlussstelle Bad Lobenstein wurde der graue BMW dann erneut gesichtet. Der Fahrer verließ kurzzeitig die Autobahn, fuhr aber sofort wieder auf. Beim Versuch, an der Anschlussstelle Schleiz abzufahren, verlor der 34-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW kam nach links von der Fahrbahn ab, geriet ins Schleudern und rutschte anschließend zurück über die Fahrbahn nach rechts. Das Fahrzeug stoppte schließlich in der Böschung rechts neben der Fahrbahn. Der Fahrer verließ den Unfallort pflichtwidrig, ohne sich um den Unfall zu kümmern.

Gegen den 34-jährigen wird wegen mehrerer Straftaten ermittelt, darunter das verbotene Kraftfahrzeugrennen mit Gefährdung und Verkehrsunfallflucht.

Die Polizei sucht Zeugen, die sich zu dieser Zeit auf der A9 Richtung Berlin befanden und die Verfolgungsfahrt beobachtet haben. Besonders interessiert man sich für Fahrer, die durch den BMW-Fahrer möglicherweise gefährdet wurden und scharf abbremsen oder ausweichen mussten.

Hinweise nimmt die Autobahnpolizeiinspektion Thüringen unter der Telefonnummer 036601 70-192 entgegen (Bezugsnummer: 0202084/2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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