Eine Verfolgungsjagd durch die Euskirchener Innenstadt ist am Samstagnachmittag mit einem Unfall zu Ende gegangen. Ein 20-jähriger Fahrer beschleunigte gegen 17.30 Uhr plötzlich stark, nachdem er eine Streifenwagenbesatzung an der Kreuzung Mühlenstraße/Walramstraße bemerkt hatte.
Der Mann fuhr über die Gansweide, bog in die Kölner Straße ab und raste in entgegengesetzter Fahrtrichtung durch den Kreisverkehr Jean-Spessart-Straße. Anschließend setzte er seine Flucht über die Oststraße in Richtung Bahnhof fort. Während der gesamten Strecke überholte er andere Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit und umfuhr dabei Verkehrsinseln über die Gegenfahrbahn.
Im Bereich des Busbahnhofs an der Einmündung Oststraße/Kaplan-Kellermann-Straße endete die Flucht abrupt. Der 20-Jährige wollte gerade wieder ein anderes Auto überholen, als er mit einem Pkw kollidierte, dessen Fahrer nach links zum Bahnhofsgelände abbiegen wollte.
Bei dem Zusammenstoß wurden der Fahrer aus Euskirchen und sein 19-jähriger Beifahrer leicht verletzt. Der 20-jährige Autofahrer aus Kall, der den anderen Wagen steuerte, erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen ins Marienhospital Euskirchen gebracht.
Die Polizei führte bei dem Fahrer des flüchtenden Autos einen Alkohol- und Drogentest durch – beide fielen negativ aus. Allerdings besaß der Mann keine gültige Fahrerlaubnis. Der Wagen war weder versichert noch angemeldet und wurde ohne Zustimmung des Eigentümers benutzt.
Der 20-Jährige gab an, dringend ins Krankenhaus fahren zu müssen, weil seine Mutter im Sterben liegen würde. Das stellte sich später als falsch heraus.
Die Polizei Euskirchen fertigte eine Unfallanzeige sowie mehrere Strafanzeigen. Der Mann wird beschuldigt, ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen durchgeführt zu haben, Kennzeichenmissbrauch begangen zu haben, ohne Führerschein gefahren zu sein, den Wagen unbefugt benutzt zu haben und gegen das Pflichtversicherungsgesetz verstoßen zu haben. Sein Fahrzeug wurde sichergestellt.
Der Unfallbereich und die zum Bahnhof führenden Straßen waren bis 21.30 Uhr gesperrt. Der Busverkehr wurde dadurch erheblich beeinträchtigt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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