In der Woche vom 7. bis 8. Juli 2026 hat die Polizei im Revier Anhalt-Bitterfeld mehrere Verkehrsunfälle mit Rehwild sowie Einbrüche und Diebstähle registriert. Im Mittelpunkt standen dabei zwei Kollisionen mit Wildwechsel auf Kreis- und Bundesstraße.
Am 7. Juli gegen 23:15 Uhr fuhr ein 21-jähriger Fahrer eines VW Personenkraftwagens auf der Kreisstraße K 2091 von Trebbichau in Richtung Wulfen. Plötzlich querte ein Rehwild die Fahrbahn. Der Fahrer konnte nicht ausweichen, es kam zur Kollision. Der Sachschaden betrug etwa 500 Euro.
Ein zweiter Wildunfall ereignete sich am 8. Juli gegen 4:00 Uhr auf der Bundesstraße B 184. Ein 61-jähriger Peugeot-Fahrer war von Jütrichau in Richtung Dessau-Roßlau unterwegs, als auch hier ein Rehwild unvermittelt die Fahrbahn querte. Der Schaden lag bei etwa 2.000 Euro.
In der Kriminalitätslage verzeichnete die Polizei einen Einbruchsdiebstahl in Bitterfeld-Wolfen. Am Abend des 7. Juli drangen unbekannte Täter gewaltsam in ein Vereinsgebäude in der Bobbauer Straße ein. Ob sie etwas stahlen, ist noch unklar. Der Sachschaden durch den Einbruch selbst beträgt etwa 100 Euro. Die Ermittlungen laufen.
Am Vormittag des 7. Juli entwendeten unbekannte Täter in Sandersdorf Kupferkabel von einem Betriebsgelände. Sie hatten sich unerlaubt Zugang zu einem Schrott-Container verschafft und stahlen Kupferkabel im Wert eines mittleren dreistelligen Bereichs – also zwischen 100 und 999 Euro. Auch hier ermittelt die Polizei.
Bei Geschwindigkeitskontrollen in der Region stellten die Beamten mehrere Verstöße fest. Am Vormittag des 7. Juli wurden in Lindau an der Zerbster Straße vier Fahrer gemessen, die bei erlaubten 50 km/h zu schnell waren. Der höchste Wert lag bei 68 km/h. Am Nachmittag desselben Tages kontrollierten Polizisten in Köthen an der Magdeburger Straße den verkehrsberuhigten Bereich und stellten 13 Verstöße fest. Hier lag die Höchstgeschwindigkeit bei 24 km/h. Am Morgen des 8. Juli gab es in Retzau an der Fürst-Franz-Straße vier weitere Geschwindigkeitsverstöße bei erlaubten 50 km/h; der höchste gemessene Wert betrug 67 km/h.
Ein zusätzlicher Verstoß wurde am Morgen des 8. Juli in Köthen geahndet. Eine Streifenwagenbesatzung fiel eine 42-jährige Autofahrerin auf der Dessauer Straße auf – sie war ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ein und untersagte ihr die Weiterfahrt.
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