Wilhelmshaven: E-Scooter-Fahrer schwer verletzt, zwei Graffiti-Sprayer festgenommen

(Symbolbild)

In Wilhelmshaven hat die Polizei in der vergangenen Woche mehrere Vorfälle bearbeitet. Im Mittelpunkt stand ein Verkehrsunfall mit schweren Verletzungen sowie eine Unfallflucht, bei der ein Auto in den Ems-Jade-Kanal fuhr.

Am Freitagmittag querte ein 78-jähriger E-Scooter-Fahrer aus Unachtsamkeit die Fahrbahn in der Ebertstraße, ohne den vorfahrtsberechtigten Straßenverkehr zu beachten. Er fuhr dabei mit einem Pkw-Anhängergespann eines 65-jährigen Fahrers zusammen. Der E-Scooter-Fahrer wurde schwerstverletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Am Freitagmittag wurde zudem ein 23-jähriger E-Scooter-Fahrer in der Schaarreihe kontrolliert. Die Überprüfung ergab, dass sein E-Scooter nicht versichert war. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den Fahrer sowie ein weiteres Verfahren gegen den Halter des E-Scooters ein.

Am Samstagabend führte ein Zeugenhinweis zur Festnahme von zwei Tätern einer Sachbeschädigung durch Graffiti. Die beiden Beschuldigten im Alter von 38 und 33 Jahren wurden beobachtet, wie sie verschiedene Garagentore in einem Garagenhof in der Peterstraße besprühten. Die eintreffende Polizei nahm beide fest und leitete ein Strafverfahren ein.

Am Samstagvormittag brachen Unbekannte in eine Gartenhütte im Kleingartenverein Rosenhügel ein. Sie stahlen einen hochwertigen Rasenmäher. Die Polizei sicherte Spuren am Tatort.

Am Samstagabend, etwa um 23.13 Uhr, fuhr ein Auto in den Ems-Jade-Kanal im Bereich des Hessenser Wegs. Ein 26-jähriger Mitfahrer konnte sich selbstständig aus dem Pkw befreien. Der Fahrer flüchtete vom Unfallort. Die Feuerwehr barg das Auto aus dem Kanal. Die Polizei Wilhelmshaven sucht Zeugen und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 04421/942-0.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Von 894 Sachbeschädigungen in Wilhelmshaven konnte die Polizei 2025 353 aufklären, das sind 39,5 Prozent. Damit steht unsere Stadt besser als das Land, wo 29,3 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 24,3 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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