Wilhelmshaven: Sachbeschädigungen, Drogenfahrten und Einbrüche in drei Tagen

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche beschäftigte sich die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland mit mehreren Fällen von Sachbeschädigung, Verkehrsverstößen und Einbrüchen.

Sachbeschädigungen an Fahrzeugen

In der Nacht zum 17. Oktober, zwischen 01:00 Uhr und 03:00 Uhr, beschädigten Täter einen Wagen im Bereich der Börsenstraße. Mit einem unbekannten Werkzeug entleerten sie zwei Reifen des Fahrzeugs.

Am gleichen Tag, etwa um 09:00 Uhr, trat ein Täter in der Werftstraße gegen den linken Außenspiegel eines am Fahrbahnrand geparkten Autos. Zeugen beobachteten den Mann, wie er sich daraufhin in Richtung Bismarckstraße vom Tatort entfernte.

Die Polizei bittet Zeugen, die Beobachtungen zu beiden Vorfällen gemacht haben, sich unter Telefon 04421-9420 zu melden.

Fahren unter Drogeneinfluss

Am 16. Oktober, gegen 22:38 Uhr, wurde der Polizei ein Autofahrer in der Friederikenstraße gemeldet, der sich verdächtig verhielt. Bei einer Kontrolle stellten Polizisten fest, dass der 29-jährige Fahrer erheblich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Ihm wurde Blut entnommen, der Führerschein sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Am 17. Oktober, gegen 02:30 Uhr, kontrollierte eine Funkstreifenwagenbesatzung einen 26-jährigen Autofahrer. Auch hier zeigten sich Anzeichen für Drogenkonsum. Dem Mann wurde Blut entnommen, die Weiterfahrt untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Einbrüche in Gaststätte und Kantinenbetrieb

In der Nacht vom 15. auf den 16. Oktober brachen Täter in ein Restaurant in der Rheinstraße ein. Sie stahlen einen geringen Bargeldbetrag.

In der gleichen Nacht drangen Täter auch in einen Kantinenbetrieb in der Rheinstraße ein. Sie beschädigten die Verglasung des Gästebereiches und entwendeten einen mittleren dreistelligen Geldbetrag sowie weitere Gegenstände.

Zeugen, die Beobachtungen zu diesen Einbrüchen gemacht haben, werden gebeten, sich unter Telefon 04421-9420 zu melden.

Auto durch Baum beschädigt

Am 17. Oktober, gegen 12:44 Uhr, passierte auf dem Friesdamm in Höhe des Entsorgungszentrums ein gefährlicher Moment: Ein Baum stürzte aus einer Baumschonung rechts des Friesdamms um und traf einen vorbeifahrenden Wagen einer 38-jährigen Autofahrerin. Das Fahrzeug wurde so stark beschädigt, dass es nicht mehr fahrbereit war. Die Fahrerin und ihre beiden mitfahrenden Kinder blieben unverletzt.

Verstoß gegen Pflichtversicherungsgesetz

Am 17. Oktober, gegen 22:44 Uhr, kontrollierte die Polizei auf der Gökerstraße einen 21-jährigen Autofahrer. Dabei stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug nicht versichert war. Das Auto wurde vor Ort stillgelegt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Am 17. Oktober, gegen 19:30 Uhr, hielt die Polizei in der Oldenburger Straße einen 18-jährigen Fahrer eines Kleinkraftrades an. Der junge Mann hatte keine erforderliche Fahrerlaubnis. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Am 18. Oktober, gegen 03:08 Uhr, kontrollierte die Polizei auf der Friedrich-Paffrath-Straße einen 27-jährigen Fahrer eines Kleinkraftrades. Auch dieser hatte keine erforderliche Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Kurze Zeit später, gegen 03:27 Uhr, stoppte die gleiche Streife den Mann erneut – diesmal auf der Hooksieler Landstraße mit dem gleichen Kleinkraftrad. Dieses Mal sicherstellten die Beamten die Fahrzeugschlüssel zur Verhinderung der Weiterfahrt und leiteten ein weiteres Strafverfahren ein.


Rauschgiftdelikte in Wilhelmshaven: der Vergleich mit Land und Bund

In Wilhelmshaven zählte die Polizei 2025 253 Rauschgiftdelikte, das sind 334 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im Landesschnitt, wo 197 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 192.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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