Wilhelmshaven: Trickbetrug, Trunkenheit und Fahren ohne Lizenz

(Symbolbild)

In Wilhelmshaven hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Verkehrsstraftaten und einen Fall von Trickbetrug registriert.

Trickbetrug mit hohem Sachschaden

Am 9. Oktober, etwa um 17:00 Uhr, erhielt eine 64-jährige Wilhelmshavenerin einen Anruf von jemandem, der sich als Mitarbeiter eines Sperrnotrufes ausgab. Der Unbekannte überredete die Frau geschickt dazu, dass Sicherungsmaßnahmen für ihr Bankkonto notwendig seien. Auf seine Anweisung hin überwies sie daraufhin Geld im hohen, fünfstelligen Bereich. Die Polizei warnt: Bankmitarbeiter und erst recht Mitarbeiter von Sperrnotrufen fragen niemals nach Passwörtern, PINs oder anderen Zugangsdaten. Im Zweifelsfall sollten Kunden vor einer Überweisung direkt ihre Bank anrufen.

Fahranfänger mit 2,3 Promille erwischt

Am 10. Oktober, gegen 09:00 Uhr, kontrollierten Beamte auf der Alfred-Eckardt-Straße einen 23-jährigen Fahranfänger. Ein aufmerksamer Zeuge hatte die Polizei auf Anhaltspunkte für Alkoholbeeinflussung hingewiesen. Bei der Kontrolle zeigte der Alkoholtest einen Wert von 2,3 Promille an. Die Polizei ließ dem jungen Fahrer Blut entnehmen und beschlagnahmte seinen Führerschein.

Fahren ohne Fahrerlaubnis

Ebenfalls am 10. Oktober, gegen 05:30 Uhr, meldeten Verkehrsteilnehmer ein Fahrzeug, das auf der Höhe der Gökerstraße 168 mittig auf der Fahrbahn stand. Eine Streifenwagenbesatzung stellte fest, dass der Wagen wegen eines technischen Defekts nicht mehr fahrbereit war. Der 25-jährige Fahrer wirkte jedoch unsicher im Umgang mit seinem Auto. Eine nähere Überprüfung ergab: Er hatte keine gültige Fahrerlaubnis.

E-Scooter-Fahrer mit 1,6 Promille kollidiert

Am 10. Oktober, gegen 07:14 Uhr, ereignete sich auf der Marktstraße 174 ein Verkehrsunfall. Ein 25-jähriger E-Scooter-Fahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug, als er einem Radfahrer ausweichen wollte. Er kollidierte mit einem geparkten Auto. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Am geparkten Pkw entstand Sachschaden.


Die Entwicklung in Wilhelmshaven

2024 zählte die Polizei in Wilhelmshaven 632 Betrugsfälle, 2025 waren es 576 — 8,9 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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