Wittenberg: Betrüger scheitern an wachsamen Senioren – Kabeldiebe gefasst

In Wittenberg haben aufmerksame Bürger in den vergangenen Tagen mehrfach Betrüger durchschaut und die Polizei ermittelt gegen Diebe, die auf einer Baustelle zugeschlagen haben.

Fünf Betrugsversuche gescheitert

Am 17. Juli 2026 versuchten Betrüger mindestens fünf Mal, ältere Menschen hereinzulegen. Sie riefen die Senioren an und täuschten vor, ein naher Angehöriger sei in einen Verkehrsunfall verwickelt, oder gaben sich als Polizisten aus und behaupteten, eine Einbrecherbande verhaftet zu haben. Um angeblich Geld und Wertgegenstände zu sichern, forderten sie die Opfer auf, Bargeld zu übergeben. Alle fünf Angerufenen erkannten die Masche und beendeten das Gespräch. Damit kam niemand zu Schaden. Die Polizei Wittenberg appelliert daran, dieses Wissen an Familie, Bekannte, Nachbarn und Freunde weiterzugeben.

Zwei Diebe auf der Baustelle erwischt

Am 16. Juli 2026 gegen 05.15 Uhr stellte die Polizei zwei deutsche Männer auf frischer Tat: Sie hatten von einer Baustelle in der Puschkinstraße ein etwa 20 Meter langes Starkstromkabel entwendet. Der 16-Jährige und der 45-Jährige hatten das Kabel in einem Fahrradanhänger geladen. Eine aufmerksame Zeugin hatte die beiden beobachtet und die Polizei gerufen. Nach der Spurensicherung wurde das gestohlene Kabel dem Bauleiter zurückgegeben. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten bei beiden Männern zudem diverses Einbruchswerkzeug. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Besonderheit: Der 16-Jährige stand zur Fahndung aus – das Landeskriminalamt Brandenburg hatte ihn als vermisste Person ausgeschrieben. Der Jugendliche wurde daraufhin in Gewahrsam genommen.

Verkehrsunfälle mit Verletzten und Wildtieren

Am 15. Juli 2026 um 12.30 Uhr kam es in Pretzsch zu einem Unfall zwischen einem Pkw und einem E-Scooter. Eine 76-jährige Nissan-Fahrerin fuhr mit mäßiger Geschwindigkeit die Elbstraße Richtung Bundesstraße 182. Plötzlich fuhr ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer aus einer Gasse heraus direkt auf die Fahrbahn und stieß seitlich gegen den Wagen. Der Jugendliche wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Am Auto entstand Sachschaden.

Am 15. Juli 2026 um 23.43 Uhr fuhr eine 26-jährige BMW-Fahrerin auf der Kreisstraße K 2230 von Prettin Richtung Hohndorf. Plötzlich tauchte eine Gruppe Waschbären auf der Straße auf. Trotz Vollbremsung kam es zur Kollision mit den Tieren, die am Unfallort verendeten.

Am 16. Juli 2026 um 04.55 Uhr fuhr ein 51-jähriger Ford-Fahrer die Bundesstraße 187 von der Elbbrücke kommend Richtung Coswig. In Höhe der Hafenbrücke kreuzte plötzlich ein Reh die Fahrbahn. Trotz Gefahrenbremsung kam es zum Zusammenstoß und zu Sachschaden. Das Reh verschwand daraufhin vom Unfallort.

Um 05.10 Uhr ereignete sich ein weiterer Unfall: Ein 26-jähriger VW-Fahrer fuhr auf der Bundesstraße 100 von Gräfenhainichen Richtung Gröbern, als mehrere Wildschweine von rechts nach links über die Fahrbahn wechselten. Es kam zum Zusammenstoß mit fünf Frischlingen und zu Sachschaden am Fahrzeug.

Brand einer Mähmaschine und Grasflächenbrand

Am 15. Juli 2026 um 19.14 Uhr meldete sich ein 49-jähriger Maschinenführer bei der Polizei: Er bewirtschaftete gerade eine Wiese neben dem Damm in Mönchenhöfe, als der Sitz unter ihm heiß wurde. Er fuhr über den Damm auf die geteerte Straße und sprang von der Maschine. Wenig später brannte die Mähmaschine mit angeschlossenem Schwader vollständig aus, der Schwader wurde beschädigt. Durch Funkenflug fing die Wiese Feuer, sodass ein Grasflächenbrand von etwa 2000 Quadratmetern entstand. Die Feuerwehr rückte mit 32 Einsatzkräften aus und löschte das Feuer. Der Schaden wird auf den unteren sechsstelligen Bereich geschätzt. Ein Brandermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Am selben Tag um 21.30 Uhr brach an der Dabruner Straße in Pratau ein Flächenbrand am Elbdamm aus. Die Polizei fand Überreste pyrotechnischer Erzeugnisse am Brandort und sicherte diese. Die Feuerwehren Pratau (Hauptwache), Seegrehna, Eutzsch, Bergwitz und Apollensdorf beteiligten sich an der Löschung mit insgesamt 48 Einsatzkräften und 10 Fahrzeugen. Auch hier leitete die Polizei ein Brandermittlungsverfahren ein.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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