In Wittenberg haben Betrüger in den vergangenen Tagen gezielt ältere Menschen angegriffen. Im Mittelpunkt standen sogenannte Schockanrufe, bei denen die Täter ihre Opfer mit erfundenen Unglücksfällen unter Druck setzen und zu hohen Geldübergaben bewegen wollen.
Den schwersten Fall meldete die Polizei am Donnerstagabend: Eine 89-jährige Wittenbergerin wurde Opfer eines vollendeten Schockanrufbetrugs. Zunächst rief ein vermeintlicher Polizist bei ihr an, später ein angeblicher Staatsanwalt. Sie machten der Seniorin vor, dass bei einem schweren Verkehrsunfall eine Person ums Leben gekommen sei. Die Frau glaubte ihnen und übergab einem unbekannten Abholer Bargeld, Münzen und Schmuck im Gesamtwert von etwa 20.000 Euro. Die Polizei ermittelt nun nach dem Abholer und sucht Zeugen.
Eine 73-jährige Wittenbergerin hatte am 23. Juli um 14.15 Uhr ähnlich große Glück: Ein Anrufer, der sich als Mitarbeiter des Polizeireviers Wittenberg ausgab, behauptete, ihr Verwandter habe einen Unfall mit tödlichem Ausgang verursacht. Die Frau sollte 35.000 Euro zahlen, damit dieser wieder freikommt. Die Dame erkannte den Betrugsversuch sofort und lehnte ab. Als sie ankündigte, zur Polizei zu fahren, legte der Täter auf.
Eine 90-jährige Frau aus dem Landkreis Wittenberg wurde an ein und demselben Tag sogar zweimal attackiert. Am Vormittag des 23. Juli rief ein Betrüger an und nannte einen erfundenen Verwandten – die Seniorin kannte diese Person nicht und der Täter legte sofort auf. Am Nachmittag versuchte eine unbekannte Frau, bei ihr Geld zu erpressen. Sie behauptete, eine Verwandte der Seniorin sei schwer krank und im Sterben. Doch die angeblich sterbende Verwandte stand putzmunter neben der 90-Jährigen. Als diese es der Anruferin sagte, geriet diese ins Stottern und gab dann an, Ärztin in der Uniklinik Wittenberg zu sein. Auf den Hinweis der Seniorin, dass es in Wittenberg keine Uniklinik gibt, legte auch diese Betrügerin auf.
Die Polizei Wittenberg warnt eindringlich vor dieser Masche: Die echte Polizei kommt immer persönlich vorbei und fordert nie Geld am Telefon. Im Rechtsstaat entscheidet nur ein Gericht über Strafen, und dies teilt das nie telefonisch mit. Ein Haftbefehl kann nicht mittels Kaution aufgehoben werden. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, sollte sofort auflegen und die Polizei anrufen.
Neben den Betrugsfällen meldete die Polizei auch mehrere Diebstähle: Unbekannte brachen zwischen 8.11 und 13.38 Uhr am 23. Juli den Heckscheibenwischer von einem VW am Hauptbahnhof Wittenberg ab und entwendeten ihn. Dabei entstanden Lackschäden an der Heckklappe des Fahrzeugs, das auf einem Mitarbeiterparkplatz abgestellt war.
In einem Ortsteil von Wittenberg stahlen unbekannte Täter vom 13. Juli (22 Uhr) bis zum 24. Juli (6.45 Uhr) zwei Computer aus einem Traktor: eine Joystick-Box und ein Bediengerät für die Spritzen am Anhänger.
In der Verkehrslage registrierte die Polizei mehrere Unfälle: Am 23. Juli um 20.19 Uhr streifte eine 24-jährige Mitsubishi-Fahrerin in der Schillerstraße im Vorbeifahren einen parkenden Toyota. Es entstand Sachschaden.
Ebenfalls am 23. Juli um 22.45 Uhr fuhr ein 18-jähriger Daimler-Benz-Fahrer auf der B 2 aus Pratau Richtung Eutzsch. Plötzlich schlug sein Lenkrad aus. Er bremste, geriet aber trotzdem in Querlage und nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug rutschte zunächst in den Straßengraben, und als der Fahrer rückwärts fahren wollte, rollte es weiter hinein. Der 18-Jährige und sein 17-jähriger Beifahrer blieben unverletzt. Es entstanden Schäden am Auto und am Grünstreifen.
In der Nacht zum 24. Juli um 0.10 Uhr fuhr ein BMW-Fahrer die K 2232 aus Richtung B 187 Richtung Gorsdorf. Etwa 500 Meter vor dem Ortseingang wechselten plötzlich Waschbären die Fahrbahn. Der Autofahrer bremste eine Gefahrenbremsung ein, konnte aber nicht ausweichen und erfasste eines der Tiere. Der Waschbär starb am Unfallort, am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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