Ein über 90-jähriger Mann aus dem Landkreis Gifhorn ist Opfer einer raffinierten Betrugswelle geworden. Er verlor Bargeld und Gold im sechsstelligen Bereich, nachdem ihn eine Betrügerin angerufen hatte, die sich als Ärztin ausgab.
Die Täter spielten dem Senior am Vormittag eine Notlage vor: Seine Tochter sei ins Krankenhaus eingeliefert worden und bei ihr sei Krebs diagnostiziert worden. Für ein spezielles Medikament aus dem Ausland müsse eine Kaution hinterlegt werden. Im Hintergrund waren immer wieder verzweifelt klingende Rufe der vermeintlichen Tochter zu hören. Der Mann glaubte der Geschichte und übergab gegen Mittag in Osloß Bargeld und Gold an einen Unbekannten, der diese abholen kam.
Die Polizei Gifhorn warnte gestern vor dieser Betrugsmasche, bei der sich die Anrufer als Polizisten, Staatsanwälte oder Ärzte ausgeben. Sie nutzen emotionalen Druck und geschickte Gesprächsführung, um Zweifel der Opfer zu zerstreuen und sie zur Geldübergabe zu bewegen.
Der unbekannte Abholer wurde wie folgt beschrieben: männlich, etwa 38 bis 40 Jahre alt, circa 175 Zentimeter groß, normale Statur, deutsches Erscheinungsbild. Er trug einen dunklen Pullover, eine graue Jogginghose und weiße Schuhe und sprach Hochdeutsch. Zeugen, die den Mann gegen Mittag in Osloß beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 05371 980-0 bei der Polizei Gifhorn zu melden.
Die Polizei rät, solche verdächtigen Anrufe sofort zu beenden. Versuchen Sie, die angeblich betroffene Person unter einer Ihnen bekannten Nummer zu erreichen. Geben Sie am Telefon keine Informationen über persönliche oder finanzielle Verhältnisse preis und übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte. Melden Sie verdächtige Anrufe sofort unter dem Notruf 110.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.
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