Die Schweiz hat zum Auftakt der Fußball-WM 2026 einen bitteren Rückschlag erlebt. Die Mannschaft von Murat Yakin musste sich am Samstagabend in der Gruppe B trotz deutlicher Überlegenheit mit einem 1:1-Unentschieden gegen Katar begnügen und gab den sicher geglaubten Sieg erst in der vierten Minute der Nachspielzeit aus der Hand.
Die Schweizer dominierten die Partie von Beginn an und erarbeiteten sich bereits in der ersten Halbzeit zahlreiche Torchancen. Dan Ndoye stellte Katars Torhüter Mahmoud Abunada schon in der Anfangsphase mehrfach auf die Probe. Auf der Gegenseite vergab Edmilson Junior die erste große Möglichkeit für die Katarer. In der 17. Minute brachte Breel Embolo die Schweiz mit einem sicher verwandelten Strafstoß mit 1:0 in Führung.
Auch nach dem Führungstreffer blieb die Schweiz das bestimmende Team. Denis Zakaria, Ruben Vargas und Michel Aebischer ließen jedoch weitere Treffer liegen, während Katars Schlussmann Mahmoud Abunada sein Team mit mehreren starken Paraden im Spiel hielt. Katar kam lediglich durch Edmilson Junior zu nennenswerten Abschlüssen, scheiterte aber beide Male an Gregor Kobel im Schweizer Tor.
Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Bild fort: Die Schweiz kontrollierte weiterhin das Geschehen auf dem Platz. Granit Xhaka, Ruben Vargas und Breel Embolo vergaben weitere Chancen auf die Vorentscheidung. Katar fand offensiv kaum Mittel und brachte die stabile Schweizer Defensive nur selten in Bedrängnis.
Als bereits alles auf einen Schweizer Auftaktsieg hindeutete, schlug Katar doch noch zu. Nach einer Flanke auf den zweiten Pfosten setzte sich Boualem Khoukhi gegen Miro Muheim durch und köpfte den Ball in der vierten Minute der Nachspielzeit zum 1:1-Ausgleich ins Netz. Damit sicherte sich Katar einen wichtigen Punktgewinn, während die Schweiz trotz deutlicher Feldvorteile und zahlreicher Torchancen nur mit einem Remis in das Turnier startete.