Wohnhausbrand in Gernrode: Polizei geht von Brandstiftung aus

(Symbolbild)

Ein Wohnhausbrand in Gernrode war offenbar keine Begebenheit des Zufalls: Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Nordhausen haben bei ihrer Untersuchung festgestellt, dass Brandbeschleuniger an mehreren Stellen in dem Gebäude zum Einsatz kamen. Der Brand war in der Nacht zum Dienstag gegen 00.25 Uhr ausgebrochen.

Als dringend Tatverdächtiger gilt der Bewohner des Hauses selbst. Nach bisherigen Erkenntnissen handelte er offenbar in suizidaler Absicht. Der Mann verließ den Brandort und war anschließend in mehrere Verkehrsunfälle verwickelt, bevor er medizinische Hilfe erhielt. Nach einer Behandlung in einem nahegelegenen Krankenhaus wird er derzeit in einer Fachklinik betreut.

Zur Aufklärung des Brandes setzten die Ermittler am Mittwoch und Donnerstag auch Brandmittelspürhunde und weitere technische Spezialgeräte ein. Die Landespolizeiinspektion Nordhausen führt die Ermittlungen.

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