Ein 55-jähriger Italiener hat sich nach einem Verkehrsunfall auf der A 33 der Polizei entzogen und ist durch die Rettungsgasse geflohen. Nur durch das Eingreifen von zwei Zeugen konnte die Flucht auf der Autobahn bei Bielefeld beendet werden.
Der Unfall ereignete sich am Mittwoch gegen 17:00 Uhr zwischen dem Autobahnkreuz Bielefeld und Schloß Holte. Ein Verkehrsunfall hatte zuvor ein Stauende verursacht. Der Fahrer des Fiat Ducato Wohnmobils bemerkte den Stau auf dem rechten Fahrstreifen und bremste stark ab. Sein Fahrzeug geriet ins Schleudern, rutschte nach links und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Von dort aus rutschte das Wohnmobil nach rechts und stieß gegen einen VW Passat eines 35-Jährigen aus Bad Driburg.
Statt anzuhalten und sich um den Unfall zu kümmern, setzte der 55-Jährige seine Fahrt fort. Er nutzte die Rettungsgasse, um zwischen dem Stau hindurchzufahren und zu fliehen. Zwei unbeteiligte Fahrer beobachteten die Unfallflucht und verfolgten das Wohnmobil. Mit Hupen und Signalen zwangen sie den Flüchtenden schließlich zum Anhalten.
Gegenüber den Beamten der Autobahnpolizei erklärte der 55-Jährige, er sei weitergefahren, um nicht mittig auf der Fahrbahn anzuhalten. Am nächsten Rasthof habe er anhalten und sich kümmern wollen.
Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten weitere Verstöße fest: Das Wohnmobil verfügt über keine reguläre Zulassung, weshalb unklar ist, ob das Fahrzeug versichert ist. Die Polizei leitete Strafanzeigen wegen des Verdachts des Kennzeichenmissbrauchs, Fahren ohne Zulassung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ein. Dem Mann wurde die Weiterfahrt untersagt, und er musste eine Sicherheitsleistung von 900 Euro zahlen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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