Bei einem Wohnungsbrand in der Dresdner Inneren Neustadt konnte sich eine Bewohnerin am Montagmorgen rechtzeitig in Sicherheit bringen und blieb unverletzt. Das Feuer war gegen 8.25 Uhr in einer Wohnung im vierten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Ecke Hoyerswerdaer Straße und Tieckstraße ausgebrochen.
Als die Feuerwehr an der Einsatzstelle ankam, war bereits deutlicher Brandgeruch wahrnehmbar. Zwei Trupps gingen unter Atemschutz in die vollständig verqualmte Wohnung vor. Die massive Sichtbehinderung erschwerte die Lokalisierung des Brandherdes erheblich. Erst nachdem eine Abluftöffnung geschaffen worden war, konnte der giftige Brandrauch aus der Wohnung abziehen. Parallel dazu erkundeten die Einsatzkräfte über eine Drehleiter von außen.
Mit einem Strahlrohr gelang es der Feuerwehr, den Brand zu löschen und eine Ausbreitung auf den Dachstuhl zu verhindern. Anschließend wurde der betroffene Bereich mithilfe von Belüftungsgeräten entraucht. Durch das Löschwasser wurde eine weitere Wohnung in Mitleidenschaft gezogen. Die Brandwohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Für die Löscharbeiten musste die Hoyerswerdaer Straße voll gesperrt werden. Davon waren auch die Dresdner Verkehrsbetriebe betroffen, da für die Aufstellung der Drehleiter die Oberleitung abgeschaltet und geerdet werden musste. Der Einsatz dauerte bis etwa 10.25 Uhr.
Im Einsatz waren 30 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Albertstadt und Altstadt, der Rettungswache Neustadt sowie der B-Dienst und der U-Dienst. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.