Wohnungsbrand in Dresden: Drei Menschen mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus

Roland Halkasch Die Osterbergstraße musste für die Dauer des Einsatzes voll gesperrt werden.

Bei einem Wohnungsbrand in Dresden-Pieschen sind in der Nacht zu Donnerstag drei Menschen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Das Feuer war gegen 23.14 Uhr in einer Wohnung im zweiten Stock eines Mehrfamilienhauses in der Osterbergstraße ausgebrochen.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, befanden sich bereits zahlreiche Bewohner vor dem Gebäude. Ein Mieter hatte bereits mit einem Handfeuerlöscher versucht, die Flammen zu bekämpfen. Weitere Personen sollten sich noch im Haus befinden. Aus den Fenstern der Frontseite war weißer Rauch sichtbar.

Ein Trupp der Feuerwehr ging sofort unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Dabei retteten die Feuerwehrleute weitere Personen aus dem Gebäude und übergaben sie zur medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst. Insgesamt wurden 15 Personen medizinisch untersucht.

Nach umfangreichen Lüftungs- und Messarbeiten konnten alle Bewohner, die nicht ins Krankenhaus mussten, wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Einsatz war um 1.27 Uhr beendet. Etwa 45 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

Man weiß noch nicht, warum das Feuer ausgebrochen ist.

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