Wuppertaler bei Telefonbetrug in Köln gestellt – Nachbarin verhindert Schaden

Symbolbild Seniorin am Telefon

Polizisten haben am Dienstag, 21. Juli, in Köln-Ossendorf einen 19-Jährigen aus Wuppertal festgestellt, der versucht hatte, eine 85-jährige Seniorin als angeblicher Bankmitarbeiter zu betrügen.

Gegen 15 Uhr hatte ein bislang unbekannter Tatverdächtiger die Seniorin angerufen und vorgegeben, aufgrund einer falschen Abbuchung von über 4000 Euro ihre IBAN und PIN zu benötigen. Die misstrauische 85-Jährige informierte parallel eine Nachbarin, die umgehend die Polizei rief.

Als der angekündigte Abholer an der Haustür des Mehrfamilienhauses klingelte, stellten die bereits eingetroffenen Beamten den 19-Jährigen im Flur, bevor es zu einer Übergabe oder einer Auszahlung kommen konnte. Die schnelle Reaktion der Nachbarin und das Misstrauen der Seniorin verhinderten damit einen materiellen Schaden.

Bei einer anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung in Wuppertal stellten Polizisten Mobiltelefone und weitere Beweismittel sicher. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Taten oder Tätern dauern an. Hinweise nimmt das Polizeipräsidium Köln unter 0221/229 5555 entgegen.

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