Zivilcourage am Münchner Hauptbahnhof: Reisender stoppt Angriff auf Frau

Das Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

Am Münchner Hauptbahnhof hat ein 44-jähriger Mann am Mittwochabend seine frühere Partnerin angegriffen – ein zufällig anwesender Reisender griff ein und hielt den Angreifer fest, bis die Bundespolizei eintraf. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Bedrohung.

Gegen 17:30 Uhr geriet der 44-jährige Deutsche aus dem Landkreis Passau am Querbahnsteig nahe Gleis 17/18 mit seiner 29-jährigen ehemaligen Lebensgefährtin in Streit. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler soll er der Frau eine Flasche mit hochprozentigem Alkohol über den Kopf geschüttet und sie an den Haaren gezogen haben.

Ein 42-jähriger Afghane beobachtete den Vorfall und entschied sich einzugreifen: Er umklammerte den 44-Jährigen von hinten und drückte ihn gegen eine Säule. Der Angreifer soll daraufhin den Helfer attackiert und ihn bedroht haben. Anschließend unterstützte eine Streife der Deutschen Bahn Sicherheit dabei, den Mann am Boden festzuhalten, bis die Bundespolizei eintraf.

Die Beamten brachten den 44-Jährigen zur weiteren Bearbeitung auf die Dienststelle. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I wurden keine weiteren strafprozessualen Maßnahmen angeordnet, sodass er danach wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Sowohl die 29-jährige Frau als auch der eingreifende Reisende lehnten eine medizinische Versorgung ab.

(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: der Redaktion)

» Weitere Polizeimeldungen aus Bayern