Zivilpolizisten fassen Drogenkurier auf dem Fahrrad in Köln

(Symbolbild)

Zivilpolizisten haben am 12. September in der Kölner Innenstadt einen 19-Jährigen festgenommen, der Drogen mit dem Fahrrad verkauft haben soll. Die Beamten stellten knapp 80 Gramm Kokain und Bargeld sicher.

Gegen 15 Uhr beobachteten die zivilen Ermittler den Verdächtigen in der Spichernstraße, wie er einer 28-jährigen Kölnerin mutmaßlich Drogen verkaufte. Während Polizisten die Frau kontrollierten und ein Päckchen Kokain bei ihr fanden, verfolgten andere Ermittler den Fahrradfahrer unbemerkt. Sie stoppten ihn schließlich in der Engelbertstraße, nachdem er dort ein weiteres mutmaßliches Drogengeschäft mit einem 42-Jährigen abgewickelt haben soll.

Bei der Durchsuchung des 19-Jährigen fanden die Beamten 61 Konsumeinheiten Kokain und 680 Euro in kleinen Scheinen. In seiner Wohnung stellten die Ermittler weitere 64 Päckchen mit Kokain sicher.

Ein Richter ordnete Untersuchungshaft für den 19-Jährigen an. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen ihn wegen Handels mit Drogen in großer Menge. Hinzu kommt der Vorwurf, sich illegal in Deutschland aufzuhalten. Auch die 28-jährige Frau und der 42-jährige Mann bekamen Strafanzeigen.


Wie die Nachbarkreise dastehen

In Köln kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 370 Rauschgiftdelikte. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Rhein-Kreis Neuss aus: 190 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 185.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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