Zugbegleiter setzt Pfefferspray gegen aggressiven Fahrgast ein

(Symbolbild)

Am Mittwochabend, 29. September 2026, griff ein 40-Jähriger zwei Zugbegleiter in einem Regionalzug an. Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde Pfefferspray eingesetzt.

Nach Angaben der Bundespolizei nutzte der Mann gegen 20:35 Uhr den Zug auf der Strecke von Aalen nach Königsbronn. Der 40-jährige Deutsche war offenbar ohne gültigen Fahrschein unterwegs, was ein 66-jähriger Zugbegleiter während einer Kontrolle feststellte. Als der Fahrgast aggressiv reagierte, sollte er beim Halt in Königsbronn von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden. Dafür wurde eine 42-jährige Zugbegleiterin hinzugezogen.

Während der Konfrontation warf der Mann seinen Rucksack nach der 42-Jährigen. Anschließend näherte er sich den beiden Zugbegleitern in einer bedrohlichen Körperhaltung. Darauf setzte der 66-Jährige ein Tierabwehrspray gegen ihn ein.

Bundespolizisten, die am Bahnhof Königsbronn eintrafen, nahmen den Mann fest. Der Zug wurde aufgrund des freigesetzten Reizstoffes geräumt.

Die Bundespolizei ermittelt gegen den 40-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich mit der Bundespolizeiinspektion Stuttgart in Verbindung zu setzen: Telefon 0711/55049-1020 oder per E-Mail an bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. Im Ostalbkreis kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 102 gefährliche und schwere Körperverletzungen. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Rems-Murr-Kreis aus: 101 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 130.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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