In Schortens hat die Polizei zwei 14-Jährige gestoppt, die mit E-Scootern offenbar deutlich zu schnell unterwegs waren. Ein aufmerksamer Zeuge meldete der Polizei am 28. Oktober gegen 20:00 Uhr, dass die beiden Jugendlichen mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Straße An der alten Bundesstraße fuhren.
Eine Streifenwagenbesatzung aus Jever traf die beiden Jungen vor Ort an. Bei der Befragung machten sie widersprüchliche Angaben zu ihren Geschwindigkeiten. Die Polizei prüfte daraufhin die technischen Daten der Geräte: Die E-Scooter können laut Herstellerangaben Geschwindigkeiten von bis zu 45 beziehungsweise 86 km/h erreichen. Ob die sichergestellten Fahrzeuge tatsächlich diese Werte fahren, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.
Die Polizei leitete gegen beide Jugendliche Strafverfahren ein – wegen des Verdachts des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis. Die E-Scooter wurden beschlagnahmt. Die Erziehungsberechtigten wurden informiert; die Polizistinnen und Polizisten führten mit den Jugendlichen und ihren Eltern ein verkehrserzieherisches Gespräch.
Warum leistungsstarke E-Scooter gefährlich sind
Die Polizei warnt vor den Risiken von technisch veränderten Elektrokleinstfahrzeugen. Im öffentlichen Straßenverkehr dürfen E-Scooter nur mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h genutzt werden – sofern weitere gesetzliche Voraussetzungen erfüllt sind. Fahrzeuge, die deutlich schneller fahren, können in andere Fahrzeugklassen fallen und benötigen möglicherweise eine Fahrerlaubnis sowie Zulassungs- und Versicherungsvoraussetzungen.
Ab Geschwindigkeiten von 45 km/h aufwärts besteht ein erhebliches Unfall- und Verletzungsrisiko. Die kleinen Räder und die Bauweise der Geräte führen schnell zum Kontrollverlust bei Unebenheiten oder notwendigen Bremsmanövern. Die Polizei appelliert an Erziehungsberechtigte, sich vor dem Kauf über die technischen Eigenschaften und rechtlichen Bestimmungen zu informieren. Nicht jeder als E-Scooter angebotene Roller darf im Straßenverkehr genutzt werden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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