Zwei 15-Jährige in Untersuchungshaft – Fahrräder von Autobahnbrücke auf A 43 geworfen

(Symbolbild)

Nach einem gefährlichen Wurf von Fahrrädern auf die Autobahn 43 bei Nottuln sitzen zwei 15-Jährige in Untersuchungshaft. Am frühen Donnerstagmorgen des 3. September, gegen 4:20 Uhr, sollen die beiden Jugendlichen gemeinsam mit einem 13-jährigen Begleiter zunächst drei Fahrräder entwendet haben. Anschließend warfen sie diese Räder von der Überführung der K 11 auf die darunter verlaufende A 43.

Zwei Fahrzeuge wurden von den heruntergeworfenen Fahrrädern getroffen: ein BMW mit zwei Insassen, gefahren von einem 39-Jährigen, und ein VW mit zwei Insassen, gesteuert von einem 62-Jährigen. Beide Fahrzeuge kollidierten mit den Rädern. Glücklicherweise blieben alle vier Insassen unverletzt.

Aufgrund der großen Gefahr, die von der Tat ausging, richtete die Polizei Münster noch am 3. September eine Mordkommission unter Leitung von Michael Reitz ein. Ein Verkehrsunfallaufnahme-Team sperrte die A 43 zwischen Dülmen Nord und Nottuln von 10:48 bis 13:30 Uhr für die Ermittlungsarbeiten.

Die Mordkommission ermittelte die beiden Tatverdächtigen: einen 15-jährigen Deutschen und einen 15-Jährigen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit. Am Mittwoch, dem 9. September, erließ ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft Münster Haftbefehl gegen beide wegen versuchten Mords in Tateinheit mit gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Seither sitzen sie in Untersuchungshaft.

Nach den bisherigen Erkenntnissen wollten die Beschuldigten den Fahrradwurf und ein mögliches Unfallereignis mit ihren Mobiltelefonen aufzeichnen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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